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Volkswagen
Das war's: VW verabschiedet sich vom Beetle

Eine Ära geht zu Ende: Nachdem der Käfer 2003 das letzte Mal hergestellt wurde, verabschiedet sich nun auch sein Nachfolger Beetle.

Text: W&V Redaktion

11. Juli 2019

Der Beetle wird seit 1997 im mexikanischen Bundesstaat Puebla hergestellt.
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Mit einer Zeremonie im mexikanischen Bundesstaat Puebla hat Volkswagen den letzten neuen Beetle gefeiert. Vor 22 Jahren hat das Modell die Nachfolge des legendären VW Käfer angetreten. Im vergangenen Jahr hat der deutsche Autobauer nun eine Final Edition für den mexikanischen angekündigt, wo der Beetle von Anfang an hergestellt wurde.

Auch der Käfer wurde fast 40 Jahre lang im Werk in Puebla gebaut wie heute noch Modelle wie der Golf und der Jetta. Das Kultauto fand mit seinem luftgekühlten Boxer-Motor im Heck weltweit Freunde und wurde als "Herbie" sogar zum Filmstar. Wegen seiner Popularität wurde das Auto bis bis 2003 aus Mexiko importiert, nachdem der Verkauf aus Deutschland 1985 eingestellt wurde. Insgesamt liefen über die Jahrzehnte 21,5 Millionen Käfer vom Band.

Der Käfer ist in dem lateinamerikanischen Land noch immer äußerst beliebt. Käfer-Taxis prägten jahrzehntelang das Straßenbild von Mexiko-Stadt. Die letzten Lizenzen für den Vocho liefen 2012 aus. Mexiko gilt wegen günstiger Löhne, relativ gut ausgebildeter Arbeitskräfte und einer soliden Infrastruktur für deutsche Autobauer als attraktiver Produktionsstandort. Das VW-Werk in Puebla ist eines der größten des Konzerns weltweit. Die Automobilindustrie ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in Mexiko. Rund 900 000 Menschen sind in dem Sektor beschäftigt. (is/dpa)

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