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Shutterstock-Studie zu Diversity-Motiven
Der Wandel der Bildsprache im Marketing

Diversity-Motive sind laut Shutterstock zunehmend gefragt. So ist für deutsche Marketer die ethnische Vielfalt relevant fürs Targeting in Kampagnen.

Text: W&V Redaktion

13. November 2018

Junge Marketer vsiualisieren ihre Überzeugungen in Bezug auf Ethnie, Geschlecht und Fähigkeiten in den von ihnen geschaffenen Marketingkampagnen.
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Laut Shutterstock denkt das Marketing in Sachen Bildsprache um. Das Technologieunternehmen – Anbieter einer kreativen Plattform für Inhalte, Tools und Services – beruft sich dabei auf die Ergebnisse einer unabhängigen Studie zur Verwendung von Diversity-Bildern in Marketingkampagnen. Weltweit wurden dazu im Oktober mehr als 2500 Marketingfachleute aus Australien, Brasilien, Deutschland, den USA und Großbritannien befragt.

Mit dem Ergebnis: Gefunden wurden nicht nur die starken Generationsunterschiede unter den Vermarktern bei der Wahl der Bildsprache für ihre Kampagnen, sondern auch verschiedene länderspezifische Motivationen dahinter.

"In der Branche vollzieht sich ein Wandel – die nächste Generation von Marketingfachleuten visualisiert nun verstärkt ihre eigenen Überzeugungen in Bezug auf Ethnie, Geschlecht und Fähigkeiten innerhalb ihrer Marketingkampagnen", heißt es Fazit der globalen Analyse.

Einige Ergebnisse im Detail:

  • Bei der Bewertung der Kriterien für die Auswahl von Bildern waren Marketingverantwortliche aus Deutschland der Meinung, dass diese eine emotionale Reaktion hervorrufen sollten (32 Prozent). Für etwa ein Drittel der Vermarkter (32 Prozent ) ist es zudem wichtig, dass die Bilder in Marketingkampagnen gerne mit anderen geteilt werden. Diese Faktoren waren wichtiger als die Einzigartigkeit der Bilder (19 Prozent ).
  • Die Studie zeigt, dass Marketingexperten der Generationen Y und Z im letzten Jahr weltweit mehr Bilder von Models unterschiedlicher Ethnien, gleichgeschlechtlichen Paaren, Menschen mit Behinderungen oder mit Transgender-, Gender-Fluid-, nicht-binären sowie androgynen Models für ihre Kampagnen ausgewählt haben als Marketer der Generation X oder der Baby-Boomer Generation.
  • 20 Prozent der deutschen Vermarkter haben im letzten Jahr begonnen, mehr Bilder mit unterschiedlichen ethnischen Models zu verwenden. Mehr als die Hälfte von ihnen gab als Grund eine Spiegelung der modernen Gesellschaft an. Die ethnische Vielfalt sei besonders relevant für das Targeting in Marketingkampagnen (62 Prozent).
  • Weltweit sind brasilianische Marketer führend bei der Verwendung von Bildern mit Models unterschiedlicher Ethnien, von gleichgeschlechtlichen Paaren und Menschen mit Behinderungen. Britische Vermarkter sind führend bei der Verwendung von Bildern von nicht professionellen Models und Gender-Fluid, nicht-binären sowie androgynen Models in ihren Marketingkampagnen.
  • Shutterstocks Studie zeigt zudem, dass sich die befragten Marketingfachleute weltweit einig sind, dass bei der Verwendung von Diversity-Bildern in Marketingkampagnen noch Wachstumspotenzial besteht (Australien: 87 Prozent; Brasilien: 95; Deutschland: 86; UK: 88; USA: 89).
  • Länderübergreifend gehen neun von zehn Marketingexperten der Generationen X (91 Prozent) und Y (92 Prozent ) davon aus, dass von ihnen vielfältigere Kampagnen erwartet werden. 88 Prozent  (Generation X) bzw. 90 Prozent  (Generation Y) der Marketer glauben zudem, dass dies den Ruf einer Marke verbessert.

Lou Weiss, CMO von Shutterstock, fasst zusammen: "In unserer Branche vollzieht sich eindeutig eine Verschiebung, da die nächste Generation von Marketingfachleuten ihre Überzeugungen in Bezug auf Ethnie, Geschlecht und Fähigkeiten in den von ihnen geschaffenen Marketingkampagnen visualisiert."

Die Studie wurde von Censuswide unter 506 Vermarktern in Australien, 502 in Brasilien, 504 in Deutschland, 500 in Großbritannien und 505 in den USA zwischen dem 8. und 15. Oktober durchgeführt.

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