Anzeige

Kreation des Tages
Der Whopper wird ab sofort umweltfreundlicher

Einem Durchschnittsrind entfleuchen täglich bis zu 250 Liter des Treibhausgases Methan. Um diesen Wert zu senken, ändert Burger King die Ernährung seiner Tiere und verkündet die frohe Botschaft in einem Spot.

Text: W&V Redaktion

16. Juli 2020

Burger King sieht sich selbst als Teil eines zu lösenden Problems.
Anzeige

Burger King geht im Kampf gegen den Klimawandel außergewöhnliche Wege. Ziel einer aktuellen Maßnahme des US-Unternehmens ist die Senkung des Methangasausstoßes seiner Zuchtrinder, deren Fleisch als Grundlage für die Burger der Kette dient. Erreicht wird das durch die Beigabe von Zitronengras zur Nahrung, was eine 33-prozentige Senkung des Methanausstoßes zur Folge haben soll.

Bei der Anzahl der Rinder, die für die mit etwa 15700 Filialen weltweit fünftgrößte Fast Food-Kette geschlachtet werden, dürfte das alles in allem eine stattliche Einsparung ergeben. Die Änderung des Speiseplans seiner Zuchttiere macht Burger King durch eine breit angelegte Kampagne bekannt, die unter anderem aus einem 2-minütigen Spot sowie Social Media-Aktivitäten besteht. An Kraftausdrücken herrscht dabei kein Mangel, sondern Burger King bringt es auf den Punkt: Der Protagonist, bei dem es sich um den elfjährigen Countrystar Mason Ramsey handelt, entsteigt gleich zu Beginn des Spots dem After eines Rinds wie ein wahrhaftiger Furz – und auch sonst dreht es sich vor allem um eben dieses Thema, das für gewöhnlich eher ein Tabu darstellt.

Die kreative Verantwortung für den Werbefilm trägt die New Yorker Agentur We Believers, die dafür eigens den Oscar-prämierten Regisseur Michel Gondry engagierte. Ein aufschlussreiches Behind-the-Scenes-Video gibt es hier zu sehen.    

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.

Burger King gegen die Klimakrise 

Nach einer Umfrage von AP-NORC erwarten zwei von drei befragten Amerikanern, dass Unternehmen sich im Kampf gegen die Klimakrise engagieren sollten. Burger King wandelt mit dem geänderten Ernährungsplan seiner Rinder auf den Spuren von Konkurrent McDonald’s, der seine Treibgasemissionen vor zwei Jahren ebenfalls deutlich verringert hat. Die Umweltwhopper von Burger King wird es zunächst testweise in Restaurants in Miami, New York, Austin, Portland und Los Angeles geben. 

An Kraftausdrücken spart Burger King auch bei Twitter nicht.

 

Hintergründe zu Methan und dem Anteil, den rülpsende und pupsende Rinder am Gesamtausstoß haben, liefert Burger King auf seiner Website. Dort finden sich zudem alle Informationen zu der Studie, die am Ende zur Beigabe von täglich 100 Gramm Zitronengras pro Kuh geführt hat.

Anzeige