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Studie
Deutsche wollen auch auf Marktplätzen in Fernost kaufen

Deutsche Konsument:innen wollen nicht auf etablierte Marktplätze in Fernost verzichten. Vor allem Unternehmen wie Wish, AliExpress und Joom haben sich mittlerweile im Relevant Set Deutschen einen Namen gemacht. 

Text: W&V Redaktion

11. November 2020

Online-Shopping findet längst schon auch auf den Plattformen in Fernost statt - mit unterschiedlichster Motivation
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Deutsche Konsument:innen wollen nicht auf etablierte Marktplätze in Fernost verzichten. Vor allem Unternehmen wie Wish, AliExpress und Joom haben sich mittlerweile im Relevant Set Deutschen einen Namen gemacht. Es ist vor allem das Bedürfnis nach exklusiven und auch preiswerten Produkten, das sie auf die asiatischen Plattformen treibt.

zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Schnäppchen aus Fernost – Neue Marktplätze im Vergleich" des ECC Köln. "Auch wenn die neueren Marktplätze auf den ersten Blick viele Gemeinsamkeiten aufweisen, so zeigen sich bei der näheren Analyse nicht nur erhebliche Unterschiede in puncto Sortiment und Serviceversprechen, sondern auch hinsichtlich der Zielgruppe und deren Bedürfnissen", sagt Mailin Schmelter, stellvertretende Bereichsleitung am ECC Köln.

Günstiges gibt es bei den asiatischen Anbietern

Die Befragten charakterisieren Wish und Co. im Vergleich zu Onlineanbietern wie Amazon als preisgünstig und spielerisch. Insbesondere Artikel rund um die Themen "Hobby & Freizeit" sowie Geschenke werden vermehrt auf den neuen Marktplätzen gesucht und erworben. Höherpreisige Produkte oder jene mit höherem Qualitätsanspruch werden hingegen eher auf etablierten Marktplätzen wie Amazon, Zalando oder Ebay geshoppt. Dies gilt insbesondere für Elektrogeräte, aber auch für Kosmetikartikel.

In einem Deep Dive der drei Plattformen Wish, AliExpress und Joom zeigt sich: Marktplätze mit Produkten aus Fernost lassen sich nicht über einen Kamm scheren und bedienen unterschiedliche Kundengruppen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Während für Käufer:innen aller genannter Marktplätze einzigartige und schwer erhältliche Produkte im Fokus stehen, genießen Wish-Käufer:innen insbesondere die Inspiration und das Stöbern (74 %). Für Joom-Käufer:innen hingegen zählen auch Convenience-Aspekte, die 79 Prozent mit einfachen Bestell- und Lieferprozessen auf den neuen Marktplätzen erfüllt sehen.

Einmal und nie wieder?

Während Joom-Käufer:innen mit ihren Bestellungen bei den neuen Marktplätzen insgesamt am zufriedensten sind (88,2 %) und eine hohe Wiederkaufrate haben (84,7 %), scheinen Wish-Käufer:innen bei ihren Bestellungen vermehrt schlechte Erfahrungen zu machen. 


Autor: Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland und Kanada, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.

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