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Online-Marktplatz "Lokal Konsum"
Deutschlandweites Portal unterstützt lokale Händler

Nachdem sich bereits viele regionale Initiativen zur Unterstützung des lokalen Handels in der Corona-Krise gegründet haben, startet nun das deutschlandweite Portal "Lokal Konsum". 

Text: W&V Redaktion

8. April 2020

Das Portal "Lokal Konsum" unterstützt Händler deutschlandweit.
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"Den Großen nicht allein das Feld überlassen." So lässt sich die Intention des neuen Portals "Lokal Konsum" wohl am ehesten zusammenfassen. Der offene Online-Marktplatz will ein Gegengewicht zu großen Online-Shops wie Amazon erzeugen und den lokalen Handel unterstützen.

Die aktuelle Pandemie bedroht viele Einzelhändler in ihrer Existenz, es haben sich bereits viele regionale Initiativen zur Unterstützung des lokalen Handels gegründet, viele allerdings auf einzelne Städte und Landkreise beschränkt.

Den Einzelhandel dauerhaft stärken

"Wir wollen uns für lokale Geschäfte stark machen“, sagt Florian Pinger, Münchner Startup-Unternehmer und Mit-Initiator des Portals. Ziel sei es, jetzt  in der Krise unmittelbar einen Lösungsansatz anbieten, aber auch, "den lokalen Einzelhandel dauerhaft zu stärken."Einnahmen, die über das Portal generiert werden, kommen laut den Gründern zu 100 Prozent bei den Laden-Besitzern an. Geschäfte können ihre Produkte versenden – oder, wenn möglich, zur Abholung bereitstellen. 

Ein Team von mehr als 80 ehrenamtlichen Unterstützern hat das Projekt binnen weniger Tage aus dem Boden gestampft. Alle arbeiten pro bono an dem Projekt. Shops können über die Plattform direkt Umsatz generieren.

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Wer seinen Laden auf www.lokal-konsum.de anmeldet, wird von dem Team kostenlos betreut. Bis Ostern, so zumindest lautet der Plan, sollen mehr als 100 Händler auf der Plattform sein, bis Ende April sollen bereits 2500 Läden integriert sein.

"Wir haben viel Zuspruch von Prominenten, aber auch von einigen Medien, die uns unterstützen wollen", so Pinger. Zielsetzung des Lokal-Konsum-Teams ist es demnach unter anderem, dass der klassische Bedarf an Konsumgütern bis Ende April zu 100 Prozent von umliegenden lokalen Geschäften gedeckt werden kann. 

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Autor: Belinda Duvinage

legt ein besonderes Augenmerk auf alle Marketing-Themen. Bevor die gebürtige Münchnerin zur W&V kam, legte sie unter anderem Stationen bei burdaforward und dem Münchner Merkur ein, leitete ein regionales Magazin in Göttingen und volontierte bei der HNA in Kassel. Den Feierabend verbringt sie am liebsten mit ihren drei Jungs in der Natur, auf der Yogamatte, beim perfekten Dinner mit Freunden oder, viel zu selten, einem guten Buch.

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