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Festival
Die große Welle oder: zeigen, was möglich ist

Das House of Beautiful Business inszeniert sein Festival The Great Wave passend zur Zeit als hybrides Format, das virtuell und gleichzeitig  analog mit kleinen Hubs rund um die Welt stattfindet.

Text: W&V Redaktion

13. Oktober 2020

"The Great Wave"
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Bei ihnen ist der Name Aufgabe, Ziel und Programm gleichzeitig. Till Grusche und Tim Leberecht stecken hinter dem House of Beautiful Business. Die Erbauer beschreiben ihr Haus als "Think Tank, den wir mit dem Ziel gegründet haben, Business schöner und dadurch menschlicher zu machen". Wesentlicher Bestandteil der Idee ist ein Festival, das traditionell in vielerlei Hinsicht wirklich besonders ist. Aber wie es mit Festivals in diesem Jahr eben so ist. So ganz einfach geht das nicht. Die Antwort des Duos Grusche und Leberecht heißt: "The Great Wave".  

Vom 16. bis 19. Oktober wird das Festival als konsequent hybrides Format inszeniert, virtuell aber auch ganz analog vor Ort mit über 36 kleinen lokalen Hubs rund um die Welt, Dinner mit Nachbarn und noch vielem mehr. Der Anspruch, den Grusche und Leberecht selbst für ihr Festival formulieren ist sehr hoch: "The Great Wave ist eine viertägige Reise, choreographiert wie Trip für ein langes Wochenende, um nicht weniger als das Business, die Welt und uns selbst neu zu erfinden. Und The Great Wave ist unsere Antwort darauf, wie Veranstaltungen heutzutage sein sollten: Global und lokal, virtuell und persönlich, intim und weitreichend - und zwar alles zugleich."

Mit einer Art globalem Forum und rund 3000 Menschen soll Great Wave auch ein Experiment sein, wie man über Distanz tiefe Verbundenheit herstellen und wirkungsvolle Aktion auslösen könne. Grusche: "Wir wollen mit The Great Wave unvergessliche Erinnerungen schaffen, die anders sind als das, was man gemeinhin als ein Konferenzerlebnis beschreiben würden: Erinnerungen, die uns daran erinnern, was möglich ist. Unser Ziel ist eine weltweite Community zu aktivieren, die auch über die vier Tage hinaus zusammen bleibt und nachhaltige Veränderungen bewirkt. Beauty can save the world - daran glauben wir." Schönheit kann die Welt retten, der Gedanke ist natürlich verlockend.

Till Grusche und Tim Leberecht

"Mit Great Wave wollen wir einen dringend notwendigen Dialog beginnen. Dieses Jahr war ein Jahr der globalen Abrechnung in der Art und Weise, wie wir Geschäfte machen und miteinander interagieren. Deshalb wollten wir dies zu einer Erfahrung destillieren, die eine dauerhafte und positive Wirkung hinterlässt", sagte Tim Leberecht, Mitbegründer und Co-CEO des House of Beautiful Business.

Der thematische Bogen ist dementsprechend groß. Bedeutende gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit von strukturellem Rassismus und der Klimakrise über das Grundeinkommen und die Zukunft des Kapitalismus bis zum Gen-Editing zu Technologie nach dem Techlash werden ebenso behandelt wie konkrete Fragen für Unternehmen. Zum Beispiel: Gibt es eine Krise des Managements und wenn ja wie gehen wir damit um? Wie entwickeln wir Resilienz in unseren Organisationen? Wie verändert sich Leadership in Zeiten der Pandemie und danach?

Als Speaker sind Autoren, Unternehmer, Aktivisten oder Wissenschaftler ebenso an Bord wie Künstler und Psychologen. Dazu gehört beispielsweise Kara Swisher, die getrost als Superstar in Sachen Tech-Journalismus bezeichnet werden darf. Mit dabei sind aber auch die SeaWacht-Kapitänin Carola Rackete, Tim O’Reilly (CEO O' Reilly Media) oder die Tiktok-Stars Sky&Tami. 

Grusche und Leberecht versprechen für ihr "Great Wave" nicht weniger als "unerwartete Erlebnis-Dimensionen, Begegnungen und Impulse durch einen bewussten Einsatz von Technologie, zum Beispiel eine brandneue 3D-Internet-Technologie, die wir aktuell mit unseren Partnern Waltz Binaire entwickeln oder kuratierte WhatsApp-Gruppen mit Überraschungs-Kontakten". Die Zielgruppe für diese anderen Art des Festivals? "Alle, die eine Sehnsucht haben, die Welt besser zu machen nach der Pandemie und die daran glauben, dass wir dazu neue Paradigmen und Modelle des Wirtschaftens brauchen", findet Till Grusche. 


Autor: Holger Schellkopf

Chefredakteur. Mitglied der W&V-Geschäftsleitung. Sozialisiert mit Print, konvertiert zu digital. Findet beides prima. Feste Überzeugung von @hschellk : Digital Journalism rocks! Versucht ansonsten, sich so oft wie möglich auf das Rennrad zu schwingen oder in die Laufschuhe zu steigen.  

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