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Negativpreis "Goldener Geier"
Die unsinnigste Plastikverpackung 2019 wird "ausgezeichnet"

Erstmals kürt die Deutsche Umwelthilfe die unsinnigste Einweg-Plastikverpackung des Jahres. Insgesamt sind sechs Produkte für den "Goldenen Geier" nominiert. Über den "Gewinner" dürfen die Verbrauche online abstimmen. 

Text: W&V Redaktion

23. Juli 2019

Die Tüten in der Tüte von Haribo sind nominiert.
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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ruft alle Verbraucher auf, über die unsinnigste Einweg-Plastikverpackung des Jahres 2019 abzustimmen. Nachdem die DUH bereits im Juni dazu aufgefordert hatte, unnötige Plastikverpackungen unter dem Hashtag #Verpackungswahnsinn zu nominieren, stehen nun sechs der am häufigsten genannten Verpackungen zur Wahl.

Dem Hersteller oder Händler, der bei der Online-Abstimmung die meisten Stimmen auf sich vereint, verleiht der Umwelt- und Verbraucherschutzverband dieses Jahr erstmalig den "Goldenen Geier". Mit dem Negativpreis möchte die DUH dem Trend unnötiger Plastikverpackungen entgegentreten und den Druck auf Handel, Hersteller und Politik erhöhen, "endlich die Einweg-Plastikflut zu beenden und innovative Mehrweg-Lösungen zu nutzen oder schlicht auf Verpackungen zu verzichten", heißt es in einem Statement. 

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH sagt: "In keinem Land in Europa fällt so viel Verpackungsmüll an wie in Deutschland. Die nominierten Verpackungen von Lidl, Nestlé, Haribo und Co. spiegeln diese Entwicklung wider und zeigen, dass Hersteller und Händler noch immer in verschwenderischer Weise mit begrenzt vorhandenen Ressourcen umgehen und die Verschmutzung der Umwelt in Kauf nehmen."

Bis zum 30. August 2019 können alle Interessierten ihre Stimme abgeben.

Aus über 200 Nominierungen haben es folgende sechs Verpackungen in die Endrunde geschafft:

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