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Alpenvereine starten #UnsereAlpen
Dieser Hashtag soll die Alpen retten

"Es ist eine der großen europäischen Fragen, wie die Alpen intakt bleiben": als Lebensraum, als Lebensgrundlage. Die Alpenvereine trommeln gegen den Massentourismus. 

Text: W&V Redaktion

4. Dezember 2018

So soll es bleiben in den Alpen - wenn es nach den Alpenvereinen geht
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Die Alpenvereine in Deutschland, Österreich und Südtirol wollen einer länderübergreifenden Kampagne auf die Bedrohung des Natur- und Kulturraums Alpen aufmerksam machen. Motto und Hashtag: #UnsereAlpen.

Es gilt, nicht nur die rund 1,8 Millionen Alpenvereinsmitglieder zu erreichen. Teile der Kampagne sind eine Kampagnenzeitung, Postkarten und eine eigene Internetseite sowie Beiträge in sozialen Netzwerken mit dem Hashtag #UnsereAlpen.

"Die Alpen haben einen unschätzbaren ökologischen, ökonomischen und sozialen Wert", erklärten die Verbände am Dienstag in München beim Deutschen Alpenverein (DAV). Sie seien nicht nur durch neue Skigebiete bedroht, sondern auch in puncto Verkehr und Wasserkraft beansprucht. Der Klimawandel verschärfe die Situation zudem. "Es ist deshalb eine der großen europäischen Fragen, wie die Alpen intakt bleiben können."

Was die Alpenvereine befürchten

Weiter hieß es: "Derzeit findet unter den großen Skigebieten in den Alpen ein Wettlauf um die 'Poleposition' statt: Die Betreiber erweitern, solange es noch geht." Wenn der Klimawandel fortschreite, der Kampf um Schneesicherheit immer aufwendiger und Skifahren immer teurer werde, überlebten dem Kalkül nach nur Skigebiete, die einer schrumpfenden, aber exklusiven Kundschaft das Beste und Größte bieten können.

Doch: Die Alpen bilden das Wasserreservoir für alle Anrainerstaaten, betonen die Alpenvereine in der gemeinsamen Mitteilung. Dort lebe eine einzigartige Vielzahl und Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Die Alpen seien auch Lebensraum und -grundlage vieler Menschen.

ps/dpa

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