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Pre-Launch-Kampagne
Disney+ trommelt für seine Filme auf Twitter und Youtube

Knapp ein Monat vor dem Launch des Videostreamingdienstes Disney+ hat der Mickey-Mouse-Konzern ein erstes werbliches Ausrufezeichen gesetzt.

Text: W&V Redaktion

16. Oktober 2019

Auch der Zeichentrickfilm "Fantasia" aus dem Jahr 1940 ist auf Disney+ zu sehen.
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In einem Twitter-Gewitter mit mehr als 300 Tweets hat die Walt Disney Company am Dienstag Hunderte Filme und TV-Serien angekündigt, die den Abonnenten vom ersten Tag an auf der neuen Streaming-Plattform Disney+ zur Verfügung stehen – von "Snow White and the Seven Dwarfs" aus dem Jahr 1937 über die "Star Wars"-Filme bis hin zur jüngsten Dokumentation "Apollo: Missions to the Moon" vom Juli dieses Jahres.

Promotet wurden dabei aber nicht nur die Highlights der Disney Studios, von Marvel, Star Wars, Pixar oder NatGeo. Disney scheute sich nicht, auch weniger bekannte Titel, längst vergessene Kuriositäten und veritable Flops der vergangenen Jahrzehnte aufzuführen. Und machte damit das eigentliche Konzept klar: Der neue Streamingdienst setzt auf Nostalgie und Optionen für die gesamte Familie.

Doch Twitter war nicht der einzige Kanal bei dieser Pre-Launch-Marketingaktion. Der Konzern veröffentlichte auf Youtube ein fast zweihundertminütiges Video mit Szenen aus all den Filmen und Serien, die künftige Abonnenten aufrufen können:

Für Abonnenten in Europa dürfte sich das inhaltliche Angebot – von wenigen Ausnahmen abgesehen – nicht allzu sehr von dem in den USA unterscheiden. Wie die anderen großen amerikanischen Content-Produzenten NBCUniversal und Warner Media lässt auch Disney die in der Vergangenheit vergebenen Streaming-Lizenzrechte im Ausland auslaufen, um die Titel künftig auf der eigenen Plattform international nutzen zu können.

In den Niederlanden hat bereits vor einigen Wochen eine kostenlose Testphase begonnen. Regulär wird der Dienst in den USA, Kanada und den Niederlanden am 12. November gelauncht, eine Woche später in Australien und Neuseeland.

In den USA liegt der Preis für das Abonnement bei monatlich 6,99 Dollar oder 69,99 Dollar pro Jahr. Für Europa erwarten Branchenexperten entsprechend 6,99 Euro beziehungsweise 69,99 Euro.

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