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Einkaufskonditionen
Edeka im Handelsstreit mit Mars und Red Bull

Nach dem erfolreichen Nestlé-Boykott möchte Edeka nun beim Einkauf von Produkten von Mars, Red Bull, Kellogg und Heineken bessere Konditionen erzielen.

Text: W&V Redaktion

19. Dezember 2018

Edeka-Kunden finden in nächster Zeit erst mal keine Produkte mehr von Mars, Red Bull, Kellogg und Heineken. (Aufnahme vom E-Center in Itzehoe.)
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Die Gemeinschaft der Lebensmitteleinzelhändler unter dem Dach von Edeka möchte bessere Einkaufskonditionen. Mit einigen Markenherstellern habe man sich nicht geeinigt - also werden nun erst mal keine weiteren Produkte mehr bestellt. Konkret geht es um die Hersteller Mars, Red Bull, Heineken und Kellogg.

Zu Beginn des Jahres 2018 war Edeka mit einem solchen Boykott bereits erfolgreich: Im Februar nahm der genossenschaftliche Verbund von Supermärkten Nestlé-Produkte aus dem Sortiment, im Mai wurde der Streit beigelegt. 

Jetzt wünscht sich der Verbund der Lebensmitteleinzelhändler Edeka bessere Konditionen von Mars, Red Bull, heineken und Kellogg. Das Einkaufsbündnis Agecore, zu dem Edeka gehört, möchte günstiger einkaufen. Edeka forderte einen Bestellstopp, um das zu erreichen.

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