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Kida Ramadan
Edeka und Dojo locken in die Gang

Recruiting im Neukölln-Style: Edeka und die Agentur Dojo machen Clan-Oberhaupt Kida Ramadan zum Boss ihrer Azubi-Kampagne.

Text: W&V Redaktion

14. November 2019

Kida Ramadan (r.) gibt dem Nachwuchs Instruktionen.
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Das ist alles natürlich kein Zufall: Der neue Ausbildungs-Spot "Mach Geschäfte mit Kartoffeln" von Edeka und Dojo lässt sich deutlich von der Kult-Gangster-Serie "4 Blocks" inspirieren. Erste Szene: ein Blick auf Berlin. Und sie leihen sich sogar den Protagonisten aus. Die Supermarktkette hat Schauspieler Kida Ramadan engagiert, der in der Serie den Hamady-Clan-Boss Toni spielt. Er sorgt für Recruiting im Neukölln-Style.

Deutschlands berühmtestes "Clan-Oberhaupt" erklärt in dem Clip dem Nachwuchs, was es braucht, um mit ihm nach ganz oben zu kommen. Denn Kida Ramadan hat jetzt eine neue Familie: Edeka. Dem ambitionierten Jungen im Film demonstriert er, wie wichtige Import/Export-Deals und der Ehrenkodex sind. "Eine Hommage an 4 Blocks" sei das, so Dojo-Geschäftsführer und Creative Director Joachim Bosse.

Der Händler und die Berliner Agentur Dojo streuen einen Hauptspot und drei ergänzende 15-Sekünder. Die Produktion hat Pretty Ugly Motion Pictures übernommen.

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"Die Serie ist unglaublich populär bei der Zielgruppe - und natürlich bei uns. Wir hoffen noch immer, dass wir für eine Rolle als Schwerverbrecher angefragt werden", sagt Bosse. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Seit 7. November läuft die dritte Staffel. 

Im Juni 2018 hatte Dojo die YouTuber Ostboys aus dem Berliner Problemstadtteil Marzahn eingesetzt, um Azubis anzulocken. Das Ergebnis: ein recht schräger Spot, den vor allem die Generation YouTube versteht. "Der Spot hat gepasst wie die Faust aufs Auge und der Finger auf den Like-Button. Die Reaktionen bei der Zielgruppe haben alle unsere Erwartungen übertroffen, aber es gab auch schlechte Nachrichten: Die große Russenhocke-Challenge gegen die Ostboys hat uns ganz schön in die Knie gezwungen", resümiert Bosse. 


Autor: Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.

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