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JvM-Kampagne
Edeka will Abfall mit Apeel-Verfahren reduzieren

Mit einem Konservierungsverfahren auf pflanzlicher Basis will Edeka sein Obst und Gemüse länger frisch halten und vor der Abfalltonne bewahren. Eine Kampagne von Jung von Matt führt die Technik ein.

Text: W&V Redaktion

15. Juni 2020

Kein Grund zur Eile: das Faultier aus dem Jung-von-Matt-Spot.
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Der Edeka-Verbund bringt ein neues Frischhalte-Verfahren für Obst und Gemüse ab sofort bundesweit in die Märkte von Edeka, Marktkauf und Netto. Die gleichnamige Technik der 2012 gegründeten US-Firma Apeel hält beispielsweise Avocados oder Orangen dank einer zusätzlichen Schutzschicht auf pflanzlicher Basis frisch, teilt der Einzelhändler mit. Sie könne zudem dazu beitragen, dass weniger Artikel im Abfall landen.

"Wir arbeiten systematisch daran, Lebensmittelverluste zu reduzieren. Deshalb freuen wir uns sehr, dem innovativen Apeel-Verfahren in Deutschland den Weg zu ebnen", sagt Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Edeka AG.

TV-Spot mit Faultier

Der Ansatz trifft den Zeitgeist. Denn laut dem Ernährungsreport des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft landen pro Jahr mehr als zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll - mehr als die Hälfte davon in privaten Haushalten.

Die Markteinführung wird von einer Kampagne begleitet, die unter anderem einen TV-Spot und Social-Media-Aktivitäten umfasst. Im Clip der Agentur Jung von Matt/Next Alster sitzt ein Faultier am Küchentresen. Entsprechend langsam greift es nach einer Avocado. Doch dank Apeel besteht überhaupt kein Grund zur Eile - so die Botschaft:

Auch in den Märkten wird im Rahmen der Kampagne über Apeel informiert. Mehr über die neuartige Konservierungstechnik lesen Sie hier


Autor: Maximilian Flaig

ist seit 2018 W&V-Redakteur und verbringt in dieser Funktion die meiste Zeit des Tages im Agenturressort. Dort versorgt ihn die kreativste Branche der Welt zuverlässig mit guten Geschichten - oder mit Zahlen für diverse Rankings. Sport- und Online-Marketing interessieren den gebürtigen Kölner besonders. 

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