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Ungewöhnliche Kooperation
Ein Adidas-Schuh mit Meissner Porzellan

Adidas hat sich für eine besondere, limitierte Turnschuh-Edition mit der Porzellanmanufaktur Meissen zusammengetan: Das Modell ZX 10,000 C Meissen ist wie die Blumenvasen des Unternehmens designt.

Text: W&V Redaktion

14. Dezember 2020

Ein Schuh wie eine Blumenwiese: das Adidas-Modell ZX 10,000 C Meissen.
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Ungewöhnliche und aufsehenerregende Kooperationen gibt es bei Turnschuhen ja immer wieder mal. Diese hier ist aber wirklich anders: Adidas hat sich für eine Sonderausgabe eines Sneakers mit dem deutschen Porzellanhersteller Meissen zusammengetan: Das Modell ZX 10,000 C Meissen kommt im Look eines klassischen Service daher.

So ungewöhnlich, wie die Kooperation zunächst scheinen mag, ist sie aber gar nicht: „Beide Partner stehen für Handwerkskunst, außergewöhnliche Kreativität und höchste Qualität in der Fertigung“, teilen die beiden Unternehmen mit.

Der Schuh, der in der Adidas-Produktionsstätte in Scheinfeld gefertigt wird, ist von traditionellen handgefertigten Blumenvasen mit floralem Dekor inspiriert: Auf dem Obermaterial aus weißem Leder prangt ein kunstvolles Blumenmotiv. Um den klassischen Eindruck nicht zu stören, hat man bei Adidas auf das übliche Branding von Obermaterial, Zunge, Schnürsenkel-Clips und Einlegesohlen verzichtet. Lediglich die Sohle wurde mit einem dezentem Logo versehen.

Im Rahmen der Kooperation haben Adidas und Meissen außerdem ein Unikat produziert: Der ZX 8000 Porcelain wurde von Meissen handbemalt und mit handgefertigten Overlays aus Meissener Porzellan verziert. Der Schuh, der mit diesem Extra-Elementen genau 950 Gramm wiegt, noch bis zum 16. Dezember in einer Onlineauktion über Sotheby‘s New York versteigert. Der Erlös wird dem Brooklyn Museum gespendet, um Kunstprogramme für Jugendliche in New York zu finanzieren und ihnen den Zugang zur Kunst zu ermöglichen.

Der Adidas Originals ZX 10,000 C Meissen-Sneaker ist weltweit ab dem 18. Dezember im Online-Shop sowie bei ausgewählten Einzelhändlern erhältlich. Kosten wird er 175,24 Euro.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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