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Grandland-Kampagne
Einen Opel kaufen und auf nichts verzichten

Opel wurde von den Auswirkungen der Corona-Pandemie heftig getroffen. Mit einem humorvollen TV-Spot für den Grandland X wollen die Rüsselsheimer nun zumindest ein Stück aus der Krise rollen.

Text: W&V Redaktion

17. September 2020

Für Opel ist der Grandland X zum Bestseller geworden.
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Die Zahlen sind alles andere als gut für Opel. Satte 47,6 Prozent weniger Fahrzeuge verkaufte die PSA-Tochter im laufenden Jahr bislang im Vergleich zum identischen Vorjahreszeitraum. Damit hat Corona die Rüsselheimer härter getroffen als alle einheimischen Konkurrenten mit Ausnahme von Smart. Den Verkaufsrückgängen begegnet Opel nun mit einer europaweiten TV-Kampagne für sein Erfolgsmodell SUV Grandland X, der zusammen mit dem kleineren Crossland X zum wichtigsten Baustein des Opel-Portfolios geworden ist. Im Mittelpunkt des von der Frankfurter Agentur Velocity McCann entwickelten und umgesetzten Spots steht der Grandland X in der Variante als elektrifizierter Plug-in-Hybrid, der es auf immerhin 300 PS Systemleistung bringt und in sieben Sekunden von 0 auf 100 beschleunigt. Dem entsprechend lautet die Kernaussage des Spots: Wer einen Opel Grandland X erwirbt, der muss weder auf Leistung noch auf ein ansprechendes Design verzichten. Außer natürlich auf einen hohen Kaufpreis. 

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Hybride holen deutlich auf

Während der Anteil der Elektrofahrzeuge bei Neuzulassungen in Deutschland im August gerade einmal bei 6,4 Prozent gelegen hat, sind Hybride derzeit weitaus erfolgreicher. Immerhin 18,4 Prozent machte ihr Anteil im August aus, was im Vergleich zum identischen Vorjahresmonat ein Plus von 447,9 Prozent bedeutet. Mit 17 095 verkauften Plug-In-Hybriden liegt deren Gesamtzahl dennoch weit hinter der von Dieselfahrzeugen (69 416) oder gar jener der verkauften Benziner (117 897). Insgesamt hinken die PKW-Verkaufszahlen in Deutschland im Coronajahr bislang um 28,8 Prozent gegenüber 2019 hinterher. Die größten Rückgänge haben neben Smart (-81,8 Prozent) und Dacia (-50,6 Prozent) vor allem Suzuki (-50 Prozent) und eben Opel zu verkraften. Lediglich Tesla kann mit 11,2 Prozent ein Plus aufweisen, wobei die bislang 8152 verkauften Teslas im laufenden Jahr gerade einmal für Platz 26 in der Markenrangliste reichen. Zum Vergleich: Marktführer VW setzte von Januar bis August 326 783 Fahrzeuge ab, Opel als siebter immerhin noch 82 065 Autos.      

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