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Fußball-Rekordmeister
Ende der größten Bayern-Ära: Hoeneß tritt als Präsident ab

Im Jahr 1979 wurde Uli Hoeneß Manager des FC Bayern München. Seitdem hat er die Geschicke des heutigen Rekordmeisters maßgeblich geprägt. An diesem Freitag rückt er ins zweite Glied. Für den Verein eine historische Zäsur.

Text: W&V Redaktion

15. November 2019

Uli Hoeneß kam 1970 als Spieler zum FC Bayern. Neun Jahre später wurde er Manager.
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Auf der Jahreshauptversammlung in der Olympiahalle tritt Uli Hoeneß an diesem Freitag als Präsident des FC Bayern München ab. Für den deutschen Fußball-Rekordmeister endet damit eine Ära. Mehr als 40 Jahre nach Hoeneß' erstem Arbeitstag an der Säbener Straße, als damals 27-Jähriger.

"Ich habe diese Entscheidung getroffen und sie keine Sekunde bereut", sagt Hoeneß. "Es wird jetzt eine Zeit kommen, die ich nicht gewohnt bin. Es wird sicher interessant - ich selbst bin am meisten darauf gespannt."

Deutschlands bekanntester Vereinsmanager hat die (Fußball-)Nation seit jeher gespalten. Erst recht seit seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung vor fünf Jahren. Bis 2023 wird Hoeneß Aufsichtsratsmitglied beim FC Bayern bleiben. Zu seinem Nachfolger als Präsident soll am Freitag der frühere Adidas-Chef Herbert Hainer gewählt werden.

Mit zwölf Millionen Mark Umsatz und sieben Millionen Mark Schulden legte Hoeneß 1979 beim FC Bayern los. An diesem Freitag übergibt er den Serienmeister mit neuen Rekordzahlen: Der Umsatz stieg von 657,4 Millionen Euro in der Saison 2017/18 auf 750,4 Millionen Euro in der abgelaufenen Spielzeit. Zudem wuchs der Gewinn nach Steuern von 29,5 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2017/18 auf nun 52,5 Millionen Euro. (dpa/mw)

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