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Corona-Masken
Facebook und Instagram beenden Werbesperre

Seit Anfang März ist es bei Facebook und Instagram untersagt, den Verkauf von Atemschutzmasken zu bewerben oder diese über die Plattformen anzubieten. Dieses Verbot hebt der Konzern nun teilweise wieder auf.   

Text: W&V Redaktion

12. Juni 2020

Ab sofort darf Phyne seine nicht-medizinischen Masken wieder bei Facebook und Instagram bewerben und verkaufen.
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Für einige Monate war Maskenwerbung bei Facebook komplett tabu. Das Modelabel Phyne, das sogenannte nicht medizinische Community Masken verkauft, hatte sich darüber kürzlich im Rahmen eines Gastkommentars bitter beklagt. Begründet hatte Facebook das Werbeverbot mit möglichen Fehlinformationen im Rahmen solcher Angebote, wie etwa einer garantierten Wirksamkeit gegen die Ansteckung mit dem Corona-Virus. Doch nun, fast exakt drei Monate nach Inkrafttreten des selbst auferlegten Werbeverbotes, macht Facebook einen Rückzieher.

Ab sofort ist das Bewerben und der Verkauf von nicht medizinischen Atemmasken bei Facebook und Instagram wieder erlaubt. Medizinische Masken wie etwa chirurgische, FFP2 oder FFP3-Masken, Händedesinfektionsmittel, Desinfektionstücher für Oberflächen oder Test-Kits für Covid19 dürfen dagegen weiterhin weder beworben noch verkauft werden.   

Wie Facebook die Masken definiert

Seine Definition für den Begriff der nicht-medizinischen Maske hat Facebook for Business hier veröffentlicht. Medizinische Aspekte oder Schutzeffekte der angebotenen Masken dürfen in der Werbung nicht erwähnt werden, zudem müssen die Masken aus haushaltsüblichen Materialien wie etwa Baumwolle oder ähnlichen Stoffen gefertigt sein. Auch der Verkauf von Masken, die aus wieder verwendbaren Materialien wie etwa Neopren bestehen, ist ab sofort möglich.

Wer für die Masken werben oder diese verkaufen möchte, muss ein Bestandskunde des Konzerns mit mindestens 4-monatiger Werbehistorie sein. Zudem ist die Werbung für nicht-medizinische Masken in Ländern, in denen Facebook einen hohen Prozentsatz an solchen Anzeigen registriert hat, die gegen die Richtlinien des Konzerns verstoßen haben, auf Personen im eigenen Land beschränkt. Welche Länder das betrifft, ließ Facebook allerdings bislang offen.   

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