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Trotz Corona
Frankfurter Buchmesse findet wie geplant statt

Die Liste der Corona-bedingten Messeabsagen ist lang. Die Frankfurter Buchmesse im Oktober wird aber stattfinden, wie jetzt bekanntgegeben wurde. In leicht veränderter Form und mit einem Hygienekonzept.

Text: W&V Redaktion

28. Mai 2020

Trotz Corona: Auch 2020 wird die Frankfurter Buchmesse stattfinden.
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Wie viele andere Messen oder Kongresse, zu denen auch die Leipziger Buchmesse gehört, stand auch die für den Zeitraum vom 14. bis zum 18. Oktober geplante Frankfurter Buchmesse 2020 lange Zeit auf der Kippe. Jetzt allerdings hat der Aufsichtsrat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Beteiligungsgesellschaft entschieden, die Messe wie geplant auszurichten. Möglich wird die Veranstaltung durch ein von der Messe Frankfurt und der Frankfurter Buchmesse erarbeitetes Gesundheits- und Hygienekonzept, das die Sicherheit der Messebesucher, Aussteller und Mitarbeiter gewährleisten soll und den zum Veranstaltungszeitpunkt geltenden Schutzverordnungen des Landes Hessen entspricht. So wird sich beispielsweise die zeitgleich zugelassene Besucherzahl nach der im Oktober belegten Bruttofläche richten. Der Einlass auf das Gelände erfolgt kontaktlos, gleichzeitig ist eine Vorabregistrierung sowie eine Selbstauskunft über den Gesundheitszustand erforderlich. Großbühnen werden weitestgehend durch digitale oder physisch entzerrte Angebote ersetzt, zugleich findet die Messe auch virtuell statt. 

Durchführung wichtiger denn je 

Für Jürgen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, ist "die Durchführung der Messe in diesem Jahr wichtiger als je zuvor," denn man schaffe so gerade in der Krise Öffentlichkeit für Autorinnen und Autoren und die gesamte Branche. Die Messe sei allerdings Corona-bedingt eine Sonderedition, die ein Programm vor Ort mit zukunftsweisenden Digitalformaten kombiniere. Details zur Programmplanung und zur diesjährigen Kampagne wird die Frankfurter Buchmesse Ende Juni bekannt geben. Dem digitalen Rahmenprogramm wird dabei besondere Bedeutung zukommen. "Derzeit entwickeln wir eine Reihe von digitalen Formaten, die genau auf die Kundenbedürfnisse eingehen und die Teilnahme von Unternehmen und Akteuren aus dem Publishing und angrenzenden Industrien weltweit an der Buchmesse 2020 ermöglicht," führt Juergen Boos aus. Am heutigen Donnerstag um 12 Uhr findet zur Erläuterung des Entscheidung ein Pressegespräch statt, an dem neben Jürgen Boos auch Karin Schmidt-Friderichs (Vorsteherin des Börsenvereins) sowie Alexander Skipis (Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins) teilnehmen werden.

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