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Metoo-Debatte
Gerechte Bezahlung: Nike passt die Gehälter an

Um dem Vorwurf der Diskriminierung zu entgegnen, ändert Nike die Gehaltsstruktur seiner Angestellten. 7000 Leute bekommen mehr Geld.

Text: W&V Redaktion

24. Juli 2018

Nike sorgt für mehr Chancengleichheit.
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Der weltgrößte Sportartikel-Hersteller Nike will im Rahmen einer Gleichstellungsoffensive über 7000 Mitarbeitern mehr Gehalt zahlen und sein Bonussystem anpassen. Der Schritt folge im Anschluss an eine interne Untersuchung und solle zu mehr Lohngerechtigkeit führen, berichten das "Wall Street Journal" und andere US-Medien unter Berufung auf ein Nike-Rundschreiben.

Die Gehaltserhöhungen sollen demnach rund zehn Prozent der weltweiten Belegschaft des US-Konzerns betreffen. Profitieren sollen davon laut einer Sprecherin Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über alle Ebenen, Regionen, Funktionen und Marken hinweg. Zuvor hatte es Berichte über Sexismus-Vorwürfe und angebliche Diskriminierung gegeben.

Nike will auch bei seinen jährlichen Bonuszahlungen künftig einen neuen Ansatz verfolgen. Die Sondervergütungen sollen sich nach der Gesamtleistung des Konzerns richten und weniger danach, wie Mitarbeiter individuell und mit ihren jeweiligen Teams abschneiden, heißt es im Wall Street Journal.

W&V Online/dpa

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