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Neue Mobilitätsplattformen
Gibt es schon bald Carsharing bei Sixt?

Aus "Drive Now" hat sich Sixt herausgekauft. Noch 2018 will der Autovermieter seine eigene Mobilitätsplattform als neue Marke auf den Markt bringen - inklusive eines eigenen Carsharing-Angebots. 

Text: W&V Redaktion

16. März 2018

Sixt fällt seit vielen Jahren mit richtig guter Werbung auf. Dieses Motiv enstand kurz nach dem Scheitern der Verhandlungen um eine mögliche Jamaika-Koalition.
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Nach dem Ausstieg aus dem zusammen mit BMW betriebenen Carsharing-Unternehmens Drive Now will der Autovermieter Sixt künftig sein eigenes Carsharing-Angebot starten. Sixt werde noch dieses Jahr "ein neuartiges Produktangebot aus einer Hand" unterbreiten, das den Mobilitätsbedarf in vielfältiger Weise abdecken könne, gab Sixt bei seiner Bilanzpressekonferenz am 15. März am Stammsitz in Pullach bei München bekannt. Mobilitätsangebote wie Carsharing, klassische Autovermietung oder Transferservices, die bislang eigene Produkte darstellen, sollen demnach künftig unter einem Dach und unter einer Marke gebündelt werden.

Die neue Mobilitätsplattform soll noch dieses Jahr starten. Details wie den Namen nennt Vorstandschef Erich Sixt nicht. Auch ist nicht bekannt, ob und inwiefern die Stammagentur Jung von Matt an dem Projekt mitarbeiten beziehungsweise ob andere Dienstleister aus dem Sixt-Agenturpool am Aufbau der neuen Marke beteiligt sind. In der jüngeren Vergangenheit hatte Sixt auch immer wieder mit der Agentur Thjnk zusammengearbeitet. 

Fest steht lediglich, dass das Sixt-Angebot auch mit einem möglichen Carsharing-Riesen konkurrieren können soll, den BMW und Daimler angeblich gründen wollen. Insgesamt präsentierte Sixt gute Zahlen: So steigerte die Autovermietung ihren Umsatz im Vorjahr um 7,9 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro.

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