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Sozial-Kampagne mit Fußballer Patrick Herrmann
Gladbach-Spieler Herrmann altert für den guten Zweck

Patrick Herrmann ist einer der Offensivhelden von Borussia Mönchengladbach. Und wirbt für den Beruf des Altenpflegers.

Text: W&V Redaktion

29. April 2019

Fußballprofi Patrick Herrmann jubelt auf dem Trainingsplatz - und im Altenheim.
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Fußballspieler sind Helden für die Fans ihrer Mannschaft. Vorbilder. Umso schöner, wenn sie sich sich für soziale Themen einsetzen. Das macht zum Beispiel Patrick Herrmann. Der Profi von Borussia Mönchengladbach ist mittlerweile elf Jahre im Verein. Und außerdem Nationalspieler.

Er zeigt Gesicht im Auftrag der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach. Und dieses Gesicht altert rasant. Denn es geht um die Altenpflege. Patrick Herrmann, 28 Jahre alt und topfit, zeigt auf, dass wir alle eines Tages alt sein werden - und Hilfe brauchen.

"Mach dein Ding in der Altenpflege!" lautet das Motto. Für den  Werbespot ist der 28-jährige Fußballprofi mit Hilfe der Maskenbilder des Filmteams um Jahrzehnte gealtert und schlüpfte in die Rolle eines Heimbewohners.

In weiteren Rollen sind Justin Taylor und Stephanie Haese zu sehen, Auszubildender und Mitarbeiterin der Sozial-Holding.

Via Youtube und Facebook wurde de Film bereits mehr als 9000-mal abgerufen. Außerdem ist er drei Monate lang im Mönchengladbacher Kinocenter zu sehen.

Es ist der zweite Werbespot, den der Bürger-Dienstleister der Stadt für die Altenpflegeausbildung schaltet, um mehr Auszubildende zu gewinnen. "Gerade weil wir noch genug haben, machen wir das", sagt Geschäftsführer Helmut Wallrafen. "Wenn wir zu wenig haben, ist es ja schon zu spät."

Die Idee dazu hatte Wallrafen selbst. Er ist auch auf Patrick Herrmann zugegangen: "Borussia ist das Markenzeichen Mönchengladbachs und Patrick das Gesicht der Borussia. Also habe ich ihn gefragt, ob er mitmacht, und er hat Ja gesagt." Und Spaß gehabt, berichtet Wallrafen.

Das sieht man auch im Making-of. Herrmann hat ohne Gage beim Dreh mitgemacht.

Gedreht wurde mit Ah-TV aus Korschenbroich, die auch für die städtische Marketinggesellschaft Mönchengladbach arbeitet.

(Anmerkung: Die Autorin ist mit dem Fußballspieler gleichen Nachnamens nicht verwandt.)

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