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Innovation
Grüner wird's nicht: Aldi betreibt Indoor-Farmen

Minze, Basilikum, Koriander: Aldi Süd setzt auf Kräuter, die Kunden ab Ende Mai in der Filiale erntefrisch kaufen können. In den digital vernetzten Kräuterfarmen können die Pflanzen unter optimalen Bedingungen wachsen.

Text: W&V Redaktion

22. Mai 2020

Die ersten Kräuter-Kleingärten stehen in Aldi Süd Filialen in den Regionen Düsseldorf und Frankfurt.
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Aus den neuen Glasvitrinen, die auf den ersten Blick wie futuristische Tiefkühlschränke aussehen, lassen sich in einigen Aldi Süd Filialen bald frische Gartenkräuter "ernten". Möglich macht das Angebot eine im deutschen Discount exklusive Kooperation mit dem Start-up Infarm aus Berlin.

Hightech-Gärtnerei im Kleinformat

Die ersten Kräuter-Kleingärten stehen ab Ende Mai in fünf Aldi Süd Filialen in den Regionen Düsseldorf und Frankfurt. Bis Ende 2020 sollen sieben weitere Filialen mit den Farmen ausgestattet werden. Ab Herbst versorgen zudem Infarm Growing Center mehr als 300 Filialen mit frischen lokal angebauten Kräutern. Die vertikalen Farmen arbeiten dabei hocheffizient: Pro Jahr produziert ein zwei Quadratmeter großer Indoor-Kräutergarten etwa 7500 Pflanzen.

"Unsere Technologie ermöglicht es uns, Daten darüber zu sammeln und zu analysieren, wie jeder Setzling und jede Pflanze auf das Licht und die Nährstoffe reagiert. Wir sind in der Lage, auf die Minute genau Informationen darüber abzurufen, wie unsere Pflanzen wachsen und wie sie auf verschiedene Umgebungen reagieren. Wachstum und sogar Geschmack lassen sich so gezielt steuern", sagt Emmanuel Evita, Global Communications Director bei Infarm.

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