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Markenausdehnung
Gustavo Gusto überrascht mit neuem Produkt: Eis

Die Logistik ist schon vorhanden, also warum nicht mit weiteren Tiefkühl-Produkten experimentieren? Deswegen startet Gustavo Gusto eine neue Produktrange. Fürs Erste ist sie jedoch nur in einem Bundesland erhältlich.

Text: W&V Redaktion

19. August 2020

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Franco Fresco, das Unternehmen hinter der Marke Gustavo Gusto, will alles ein bisschen besser machen als andere: natürliche Zutaten und frische Verarbeitung, keine Farb- und Koservierungsstoffe. Auf diese Weise und ohne viel Marketing eroberte sich das bayerische Startup einen beträchtlichen Teil des Tiefkühlpizzamarkts.

Mit der gleichen Verve ging Gustavo Gusto nun auch bei der Planung der neuen Produktrange vor. Ab sofort sind fünf verschiedene Eissorten im Handel zu finden - bei Edeka und Rewe, allerdings erstmal nur in Bayern. Eine bundesweite Ausdehnung ist für 2021 geplant.

"Wir haben eine Tiefkühlpizza auf den Markt gebracht, die schmeckt wie in einem guten, italienischen Restaurant. Jetzt bringen wir ein Tiefkühleis auf den Markt, das schmeckt wie in einer guten italienischen Eisdiele", ist Christoph Schramm, Gründer und Geschäftsführer von Franco Fresco, überzeugt.

Auf den Social-Media-Kanälen der Marke wird bereits fleißig die Werbetrommel gerührt. Außerdem hat Marketingchef Michael Götz eine Plakatkampagne gestartet, die rund um die Supermärkte zu sehen ist und zu Impulskäufen verleiten soll. In ähnlichem Look wird auch eine Bewegtbildkampagne entstehen, die bei Youtube, ProSieben sowie der Mediathek regional in Bayern laufen wird. Die Kreation erfolgt komplett inhouse.

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Götz hat sich bei den Motiven für eine Kombination aus Pizza und Eis entschieden - und für Wortspiele. So will er "einen Brückenschlag" schaffen und hofft auf Abstrahleffekte. Wer bereits positive Erfahrungen mit der Pizza habe, lange auch beim Eis zu, hofft er. Dazu soll auch das Verpackungsdesign beitragen. Wie beim Pizzakarton ist es betont schlicht und wird selbst zur Werbefläche. Auch hier lässt es Gustavo Gusto nicht an Wortwitz mangeln: "Extra viel Hmmbeere", "Schokt richtig!" und "Sauerstoff!" ziert etwa die weißen Becher.

Die Packung mit 500 Millilitern soll für 4,99 Euro in den Handel kommen. In den neuen "Herzensbechern" sind drei cremige und zwei fruchtige Sorten enthalten: Vanille, Schoko, Joghurt, Zitrone und Himbeere. Die Produktion übernimmt ein Gelatiere, der aus der Gastronomie kommt. Auch das ein Erfolgsrezept, das bereits bei den Pizzen funktioniert hat.

Für dieses Jahr hatte Götz eigentlich um die 4000 Verkostungen geplant. Sie werden nun coronabedingt komplett gestrichen. Stattdessen bekommen jedoch 500 Tester ihr persönliches Eis-Paket und werden um ihre Meinung gebeten.

Bei den Milcheissorten verwendet der Hersteller regionale Vollmilch, Sahne, Joghurt und Eier. Die Fruchteissorten haben einen hohen Fruchtanteil. Sie alle sind mit weniger Zucker und weniger Luft als herkömmliche Sorten zubereitet. Außerdem wurde auf künstliche Aromen, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe oder Farbstoffe verzichtet. "Das Gustavo-Gusto-Eis wird nach original italienischen Rezepten hergestellt und ist buchstäblich zum Dahinschmelzen. Wir geben auch weniger Luft als sonst in der Eisherstellung üblich hinzu. Deshalb ist unser Eis so intensiv im Geschmack und so cremig in der Konsistenz", erklärt Schramm.

Die Sorte Himbeere:

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Bislang ging es für Franco Fresco stetig nach oben. Gerade in den vergangenen Monaten schlug die Stunde der Tiefkühlkost. Der Branchenverband Deutsches Tiefkühlinstitut ermittelte, dass die Corona-Zeit ein Drittel der Befragten veranlasst hat, den Konsum von Tiefkühlprodukten zu verstärken. Besonders beliebt im Tiefkühlsortiment seien Gemüse und Kräuter, gefolgt von Fisch und Pizza. Die lange Haltbarkeit der Produkte erleichtere die Vorratshaltung, was den Kunden häufige Einkäufe erspare, erklärte eine Sprecherin des Tiefkühlinstituts. Außerdem schätzten Berufstätige im Homeoffice die schnelle und einfache Zubereitung der Mahlzeiten. Trotz allem hat Franco Fresco seine Herkunft aus der Gastronomie nicht vergessen und forderte seine Follower explizit dazu auf, wieder Lokale zu besuchen.


Autor: Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt". 

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