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Gustavo Gusto: Was hinter der neuen "Pizza Solarmi" steckt

Margherita, Salame oder Tonno heißen die bisherigen Sorten des Tiefkühlpizza-Start-ups Gustavo Gusto. Die neueste Kreation ist die "Pizza Solarmi". Das steckt dahinter:

Text: W&V Redaktion

29. Januar 2019

Gustavo Gusto will seine Kunden zu Solarstromproduzenten machen.
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Gustavo Gusto, das Lebensmittel-Start-up aus Bayern, ist eigentlich für seine Tiefkühlpizza bekannt, die wie aus der Pizzeria schmecken soll. Die gibt es als Salame, Margherita, Prosciutto e Funghi und Tonno. Die neueste Sorte, die "Pizza Solarmi", kommt jetzt ganz ohne Käse daher. Und ohne Teig und ohne Tomatensoße. 

Denn hinter der Pizza Solarmi steckt eine Kooperation mit der Online-Plattform Enyway, die subventionsfreie Solaranlagenflächen vermarktet. In dem neuesten Pizzakarton steckt dementsprechend ein Solarpanel. 100.000 Stück der 0,1 Quadratmeter großes Panele verschenken die beiden Start-ups an ihre Kunden.

Im ersten Schritt kann sich jeder auf der Webseite von Enyway ein kostenloses Solarpaket bestellen. Im Anschluss an dieses Angebot bekommen Käufer einer Gustavo-Gusto-Aktionspizza Solaranlagenstücke im Wert von je 39 Euro, ebenfalls gratis. 

Die Aktionspizza (links) und die Solarpizza von Gustavo Gusto und Enyway.

Mit Kohldampf in den Kohleausstieg

Mit der Marketingaktion unter dem Motto “Mit Kohldampf in den Kohleausstieg” wollen die Start-ups 100.000 Pizza-Esser zu potentiellen Solarstromproduzenten machen. In Summe verschenken sie ein Solarpanel so groß wie zwei Fußballfelder. Mit dem erzeugten Strom einer Solarpizza spart man durchschnittlich 20 Kilogramm CO2 im Jahr im Vergleich zu Strom aus Kohlekraft, haben sie errechnet. 

Vor allem Enyway erhofft sich so, möglichst viele Solarstrom-Vermarkter für die eigene Plattform zu finden. Andernfalls können die Nutznießer dieser Aktion damit einfach ihre nächste Tiefkühlpizza aufbacken. 

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