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E-Commerce
H&M stellt Verlustmarke Cheap Monday ein

Die Digitalisierung fordere Opfer in der Modeindustrie, heißt es von den Schweden. Deshalb muss jetzt eine Großhandelsmarke vom Markt.

Text: Anonymous User

27. November 2018

Die Digitalisierung hat auch großen Einfluss auf die Modeindustrie.
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Der schwedische Modekonzern Hennes & Mauritz (H&M) will seine verlustreiche Marke Cheap Monday bis Juni 2019 einstellen. Von der Maßnahme seien etwa 80 Mitarbeiter betroffen, so der Konzern. Als Grund nannte H&M einen durch die Digitalisierung bedingten, schnellen und weitreichenden Wandel in der Modeindustrie.

H&M bietet über die 2008 erworbene Marke als Großhändler Modekollektionen und Jeanskleidung an, die Einzelhändler dann weiterverkaufen. Das Geschäft habe bereits seit langer Zeit eine negative Entwicklung bei Umsatz und Gewinn verzeichnet, hieß es bei H&M. Zahlen nannte das Unternehmen nicht. 

Das Geschäft in London und der Online-Store von Cheap Monday werden der Mitteilung zufolge bereits zum Jahresende geschlossen. Den betroffenen Mitarbeitern will H&M externe Beratung anbieten, um sich neu zu orientieren und auch innerhalb von H&M eine andere Arbeit finden zu können.

W&V Online/dpa

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