Anzeige

Innovativer Vertriebsweg
Hakle stellt Toilettenpapier-Automaten auf

Der Automat hat zwei Varianten im Angebot: Zwei Rollen vierlagiges Papier gibt es laut Bild für zwei Euro, die dreilagige Variante mit Kamillenduft kostet 1,50 Euro. Neue Engpässe befürchtet Hakle aber nicht.

Text: W&V Redaktion

19. Oktober 2020

Keine Panik - Hakle hilft gegen Toilettenpapier-Knappheit.
Anzeige

Die Zahl der Corona-Infizierten steigt auch in Deutschland aktuell wieder beträchtlich – und bei vielen Verbrauchern löst dies offenbar Erinnerungen an das Frühjahr aus, als aus Angst vor einem drohenden Lockdown viele Artikel aus Supermärkten in großen Mengen gekauft wurden. Ganz oben auf der damaligen Hamster-Liste: Toilettenpapier.

Momentan ist eine Wiederholung der damaligen Ausverkäufe relativ unwahrscheinlich. Zwar will sich laut einer repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov ein Zehntel der Interviewten in den kommenden Wochen verstärkt mit Toilettenpapier, Nudeln und anderen Waren des täglichen Gebrauchs eindecken. Die Handelsketten geben laut einer dpa-Umfrage aber Entwarnung: Derzeit sei alles im Normalbereich.

Zwei Rollen Vierlagiges für zwei Euro

Der Hakle-Konzern rüstet sich offenbar trotzdem bereits für den Fall, dass die Lage doch wieder etwas angespannter wird: Laut eines Bild-Berichts hat der Hersteller von Hygieneartikeln jetzt den ersten Automaten für Toilettenpapier aufgestellt. Der Automat, der auf dem Firmengelände in Düsseldorf-Reisholz steht, hat zwei Klopapier-Varianten im Angebot: Zwei Rollen vierlagiges Papier gibt es laut Bild für zwei Euro, die dreilagige Variante mit Kamillenduft kostet 1,50 Euro. Außerdem im Sortiment: Hygiene- und Desinfektionstücher.

Bei Hakle glaubt man dennoch nicht an eventuell wiederkehrende Engpässe: Wie Hakle-Sprecherin Karen Jung gegenüber Bild erklärt, seien die Logistikprobleme aus dem Frühjahr inzwischen behoben. Nudel- und Hefe-Automaten sind bislang übrigens noch nicht angekündigt.

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

Anzeige