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Verleger kontert
Hanser-Chef wehrt sich gegen Kritik von Investor Thelen

Verleger Jo Lendle und DHDL-Juror Frank Thelen liefern sich einen Schlagabtausch. Nachdem der Startup-Geldgeber in die Verlagsbranche stark kritisierte, kontert der Hanser-Chef nun.

Text: W&V Redaktion

8. Oktober 2018

Hanser-Verleger Jo Lendle glaubt an die Zukunft von Verlagen und Büchern.
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Die Frankfurter Buchmesse steht ins Haus (10. bis 14. Oktober) und mit ihr häufen sich die Wortmeldungen zur Buchbranche. Vergangene Woche äußerte sich nun auch Startup-Investor und Höhle-der-Löwen-Juror Frank Thelen im W&V-Interview - und übte starke Kritik.

Thelen, der seine Autobiografie im Murmann-Verlag unterbrachte, wirft der Branche insgesamt zu starre Vermarktungskonzepte, zu wenig Mut und Leidenschaft vor. 

Jo Lendle, Chef des für anspruchsvolle Literatur bekannten Hanser-Verlags, hält dagegen. Die Buchbranche stehe eben für Substanz und nicht für Schaumschlägerei, sagt Lendle und zeigt sich fast amüsiert über die Vorwürfe des Start-Up-Investors: "Da schreibt jemand sein erstes Buch und pinkelt ersteinmal in die Ecke." Lendle ist seit 2014 Verleger bei Hanser. Der Verlag wurde bereits mehrfach für seine Marketing-Strategie ausgezeichnet.

Was Lendle sonst noch von Thelens Vorwürfen hält, und wie er die aktuellen Entwicklungen in der Buchbranche sieht lesen Sie im Interview in der aktuellen W&V Nr. 41/2018

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