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Haribo polarisiert ohne Bully Herbig

Der Vertrag mit Bully Herbig ist ausgelaufen. Der neue Haribo-Spot ohne den Comedian ist lustig, finden einige. Die W&V-Redaktion nicht.

Text: W&V Redaktion

2. Januar 2019

Haribo zeigt Erwachsene, die wie Kinder reden. Lustig?
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Der neue Spot des Fruchtgummiriesen Haribo zeigt keine Kinder. Stattdessen erwachsene Konferenzteilnehmer. Die aber haben die Stimmen, den Humor und das Unbeschwertsein von Kindern. Ist das lustig?

Die bisherigen Kommentare auf der Facebook-Seite von Haribo Deutschland sind durchweg positiv. Die hartgesottenen Binge-Advertising-Watcherin der W&V-Redaktion finden den Spot dagegen ziemlich lau. Aber schließlich arbeiten hier auch nur Erwachsene.

Jedenfalls ist es der erste Spot von Haribo, nachdem der Vertrag mit Comedian Bully Herbig ausgelaufen ist - und Unternehmensboss Hans Guido Riegel keine Lust hat, selbst als Testimonial aufzutreten. "Wir möchten vorerst mit Kampagnen ohne Testimonial arbeiten. Hierfür testen wir derzeit verschiedene Konzepte", sagte Riegel Ende August in einem Gespräch mit dem "Spiegel".

Der 25-sekündige Film stammt wohl von der Haribo-Agentur Thjnk München, die bis Redaktionsschluss dieser Zeilen nicht erreichbar war. Die Frage ist, wie viel Agentur und wie viel Haribo in dem Spot steckt. Am Firmensitz in Bonn hat es schließlich in letzter Zeit einige personelle Veränderungen gegeben. Ende September 2018 hatte Marketing- und Vertriebschef Dennis Teeken das Unternehmen aus perönlichen Gründen verlassen. Die Schnittstelle zur Kreativagentur hat Holger Lackhoff übernommen. Er ist seit Oktober 2018 Marketinggeschäftsführer für die DACH-Region.

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