Anzeige

Peta-Musikvideo
Hasen-Rap: "Iss keine Tiere mehr - hör auf mit dem Scheiß"

Mit einem rappenden Hasen will die Tierschutzorganisation Peta Menschen, "die schon vieles richtig machen", für die vegane Lebensweise gewinnen. Das Musikvideo produzierte Big Fish. 

Text: W&V Redaktion

6. August 2019

Der rappende Hase von Peta.
Anzeige

Der Witz "Woran erkennt man einen Veganer auf einer Party? Er erzählt es dir!" ist unter Fleischessern beliebt. Denn er bringt unter dem Deckmantel des Humors eine uncharmante Charaktereigenschaft, die klischeehaft mit Veganern verbunden ist, auf den Punkt. Als Besserwisser, Oberlehrer oder Gutmenschen werden oft jene verspottet, die ihren veganen Lebenswandel jedem unter die Nase reiben. Beliebt waren Streber noch nie - nicht in der Schulklasse, nicht auf einer Party. 

Um dieses Imageproblem anzugehen, hat die Tierschutzorganisation Peta ein buntes Musikvideo produziert. Die Botschaft: Veganer können auch lustig und hip; der Hashtag lautet "#nicezutieren". Ganz ohne erhobenen Zeigefinger kommt der fast zwei-minütige Song allerdings nicht aus: 

Mit einer Kombination aus Rap und Gesang thematisieren ein lebensgroßer blauer Hase, weitere tanzende Tiere und singendes Obst und Gemüse unter anderem die Zerstörung des Regenwalds, die Verschmutzung der Meere, den Klimawandel und Menschenrechtsaspekte. Der Protagonist im Hasenkostüm lobt engagierte Menschen und bittet sie, die Augen trotz all der anderen Missstände auf dieser Welt nicht vor den Qualen zu verschließen, denen Tiere in der landwirtschaftlichen Tierhaltung tagtäglich ausgesetzt. 

"Es ist super, wenn jemand durch eigenes Verhalten und bestimmte Kaufentscheidungen bewusst fünf von zehn Problemen angeht – aber was spricht dagegen, eine einzige weitere Gewohnheit zu ändern, wenn man sich damit gegen so viele Ungerechtigkeiten aussprechen kann?", so Jobst Eggert, Projektverantwortlicher der neuen Peta-Kampagne.

Das Musikvideo zeige, dass bei Menschen, die schon vieles richtig machten, nicht mehr viel bis zu einer veganen Lebensweise fehle, mit der sie Menschen, Tieren und der Umwelt noch entschieden mehr helfen könnten, erklärt Eggert. 

Hier das Video, welches von Big Fish produziert wurde. Regie führte Annegret von Feiertag. Die Musik kommt von Not a Machine

Anzeige