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Kampagne
He Gets Us verpasst Jesus ein zeitgemäßes Makeover

Jesus Christus wurde zwar vor über 2.000 Jahren geboren. Seine Probleme sind aber die gleichen, mit denen die Menschen auch heute noch zu kämpfen haben. Das will die Servant Foundation in einer Kampagne zeigen.

Text: Anonymous User

7. Dezember 2021

Auch Jesus wurde von einem schwangeren Teenager geboren
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"Ein Mädchen wurde schwanger. Sie hatte Angst. Ihre Eltern dachten, ihr Freund wäre der Vater. Doch er war es nicht." Was wie der Start einer neuen Reality-TV-Serie klingt ist in Wirklichkeit eine Werbekampagne der Servant Foundation. Die von einer anonymen Gruppe von Milliardären unterstützte, glaubensgeprägte Non-Profit-Organisation will damit die Präsenz von Jesus Christus in der Öffentlichkeit stärken und Skeptikern den Wind aus den Segeln nehmen.

Unter dem Titel "He Gets Us" gestaltete die crosskulturelle Agentur Lerma/ eine Kampagne, die Jesus als inspirierende und menschliche Figur zeigt, von der jeder unabhängig von seinem Glauben lernen kann. Verschiedene 15- und 30-Sekünder greifen Themen auf, die Parallelen zwischen den Erfahrungen Jesu und den Erfahrungen der Menschen von heute aufzeigen sollen. Jedes Video enthält eine Schwarz-Weiß-Bildmontage, die von Klaviermusik untermalt wird, während eine Frau den Text spricht. 

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Am Ende steht der Slogan: "He gets us. All of us". Dabei wird das Wort "us" nach einer kurzen Zeit zu einem Bestandteil von "Jesus". Ziel der Kampagne ist es, "He Gets Us" als Marke zu etablieren und die Geschichte Jesu auf eine unpolitische Art und Weise zu erzählen, die sich nicht darauf konzentriert, Menschen zum Christentum zu bekehren.

"Wir wollten, dass die Menschen wissen, dass die Geschichte Jesu die Geschichte eines Mannes ist, der mit all den Problemen zu kämpfen hatte, mit denen wir jeden Tag zu kämpfen haben, ganz gleich, was man über Jesus denkt", erklärt Lerma-Chef Jon Lee gegenüber AdAge.com. "Wir versuchen, Momente und Geschichten in der Heiligen Schrift aufzudecken, über die in der Geschichte Jesu vielleicht nicht oft gesprochen wird. Geschichten darüber, wie er mit Ängsten umging, Geschichten darüber, wie er Frauen gleich behandelte und für ihre Rechte kämpfte, wie er sich mit Unruhestiftern, korrupten Regierungsbeamten und gewalttätigen Nationalisten anfreundete und dann dafür sorgte, dass sie sich wegen ihrer Liebe zu ihm gegenseitig anfreundeten. Das sind die Art von Geschichten, die heute vielleicht eine andere Erwartung oder ein anderes Verständnis von Jesus wecken als das, was die Menschen derzeit haben."

Aktuell wird die Kampagne mit einem Budget von zehn Millionen US-Dollar in zehn Testmärkten und auf der Website HeGetsUs.com platziert. Später soll die Kampagne in ganz Amerika ausgerollt werden. 


Autor: W&V Redaktion

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