Anzeige

Umweltschutz
Heineken verzichtet auf Plastikringe bei Multipacks

Der Brauerreikonzern will durch diesen Schritt jährlich rund 517 Tonnen Einweg-Plastik einsparen. Auch Diageo und Anheuser-Busch Inbev folgen diesem Trend.

Text: W&V Redaktion

11. November 2019

Recyclebare Papphalterungen ersetzen die herkömmlichen Plastikringe.
Anzeige

Heineken, zweitgrößter Brauerreikonzern der Welt nach Anheuser-Busch Inbev, will etwas für den Umweltschutz tun und ersetzt die Plastikringe, die Getränkedosen in einem Multipack zusammenhalten, durch recyclebare Papphalterungen.

Das neue Packaging soll ab April nächsten Jahres für die Flaggschiffmarke Heineken sowie für Foster's und Kronenbourg 1664 eingeführt werden – zunächst in Großbritannien als dem ersten von insgesamt 190 internationalen Märkten, auf denen das Unternehmen vertreten ist. Weitere Marken des Konzerns wie John Smith's, Strongbow, Bulmer's und Red Stripe sollen im Laufe des Jahres 2021 folgen.

Laut Heineken werden durch den Schritt, der Teil einer 22-Millionen-Pfund Investition in Umweltschutzmaßnahmen ist, rund 517 Tonnen an Plastik pro Jahr eingespart. Dabei arbeitet der Brauerreikonzern mit dem spanischen Unternehmen Alzamora zusammen, das die neue Papphalterung entwickelt hat.

"Der Effekt, den Einweg-Plastikprodukte auf unseren Planeten haben, kann nicht ignoriert werden", sagt Cindy Tervoort, UK Marketing Director von Heineken. "Für uns stand es deshalb im Fokus, eine umweltfreundliche Lösung zu finden, die den Gebrauch von Plastik ausschließt, gleichzeitig aber die Wünsche unserer Bier- und Cider-Konsumenten berücksichtigt."

Der Getränkehersteller Diageo hat ebenfalls damit begonnen, bei seinen Marken Guinness, Harp, Rockshore und Smithwick’s die herkömmlichen Plastikringe für Multipacks durch Kartonverpackungen zu ersetzen.

Auch Anheuser-Busch Inbev folgt diesem Trend: Vor Kurzem kündigte der weltgrößte Brauerreikonzern an, dass er in Großbritannien bis Ende 2020 bei allen seinen Biermarken, darunter Stella Artois, Budweiser und Bud Light, auf die herkömmlichen Plastikringe verzichten wird.

Anzeige