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Japan
Ikea holt virtuellen Influencer für echte Installation

Irgendwie kurios und dennoch spektakulär zugleich: Eine Ikea-Filiale in Japan kooperiert mit dem virtuellen Influencer Imma. Drei Tage lang konnten Kunden der echt-aussehenden Person im Wohnzimmer zuschauen.

Text: W&V Redaktion

1. September 2020

Ikea Japan kooperiert mit Imma, einem virtuellen Influencer, und integriert ihn in eine echte Installation.
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Sie staubsaugt, quatscht am Telefon, faulenzt auf der Couch oder arbeitet am Schreibtisch: Drei Tage lang konnten Kunden der Ikea-Harajuku-Filiale in Tokio im ersten Stock dem virtuellen Influencer Imma dabei zusehen, wie sie in der Ikea-Wohnung lebt.

Imma ist nicht echt und trotzdem folgen ihr knapp 250.000 Menschen auf Instagram. Ikea startete die Kooperation mit dem virtuellen Influencer und integrierte ihn in eine echte Installation. Der Blick in ihr Schlafzimmer und Wohnzimmer wurde auf einem Bildschirm im zweiten Stock gestreamt - dieser war auch vom Harajuku Bahnhof aus sichtbar.

Eine kreative und verblüffende Marketing-Aktion

Ikea Japan veröffentlichte den Livestream auch auf Youtube. Imma scheint so echt zu sein, dass man denken könnte, es handelt sich in dem 9-Minuten langen Video um eine reale Person in der Ikea-Wohnung. Diese wiederum wirkt zwar ebenfalls real, ist aber in Wirklichkeit nur eine Installation, die mithilfe von LED-Bildschirmen in den physischen Räumen projiziert wurde. So bekamen Kunden den Eindruck, dass Imma an einem realen Ort ist.

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Ein Star im Influencer-Himmel

Imma ist berühmt in Japan. Der real-aussehende Influencer gehört zu den CG-Charakteren (computer-generated) in Japan, die in den sozialen Medien aktiv sind. Imma wird von einer Talentagentur für "virtuelle Menschen" betrieben. 

Noch mehr Eindrücke von Imma und ihrer Kooperation mit Ikea Japan:

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Autor: Nadia Riaz

volontierte bei W&V und Kontakter, war anschließend Redakteurin bei LEAD, wo sie ihre Begeisterung für Digital- und Tech-Themen entdeckte. Nadia hat München für Hamburg ausgetauscht und schreibt jetzt als freie Autorin für W&V am liebsten über Blockchain und KI.

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