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W&V Data-Analyse
Im Drogeriemarkt sind die Deutschen richtig glücklich

Wenn es um schnelldrehende Konsumgüter geht, sind die Deutschen nirgendwo so zufrieden wie im Drogeriemarkt laut Kundenmonitor. Offensichtlich zahlen sich die Werbesteigerungen - trotz Corona - aus.

Text: W&V Redaktion

17. September 2020

Drogeriemärkte wie dm liegen im Kundenmonitor ganz vorn. Der deutliche Anstieg der Werbespendings zahlt sich aus.
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Vor allem die Freundlichkeit der Mitarbeiter hat dazu beigetragen, dass die Drogeriemärkte im jetzt vorgelegten Kundenmonitor so gut abschneiden. Geht es um den Konsum von FMCG, liegen die Drogeriemärkte vorn, im Gesamtranking stehen sie auf Platz zwei mit einem Branchenmittelwert von 1,86. Zufriedener sind nur noch die Optikerkunden (1,83).

Für den alljährlich durchgeführten Kundenmonitor hat die Münchner ServiceBarometer AG 25.541 Konsumenten hierzulande zu verschiedenen Einzelaspekten befragt, 20 Branchen werden abgebildet. Die vier Schwerpunktwellen der Befragung fanden im Oktober 2019, Januar sowie den Corona-geprägten Monaten April und Juli 2020 statt. Im Einzelaspekt „Freundlichkeit der Mitarbeiter“ haben die Drogeriemärkte gegenüber Vorjahr sogar um elf Punkte zugelegt, unterm Strich haben sie sich um zwei Punkte verbessert.

Bei den Drogeriemärkten hatte wieder dm die Nase vorn. „Mit der Note 1,81 auf die Frage zur ‚Globalzufriedenheit‘ hat dm zum 20. Mal in Folge den Bestwert aller überregionalen Drogeriemärkte erreicht“, heißt es stolz aus dem Unternehmen.

Offenbar hat sich auch bezahlt gemacht, dass die Drogeriemärkte anders als viele andere Branchen während Corona nicht auf die Werbebremse getreten sind. Im Gegenteil: Das „Wir sind für Sie da“-Gefühl wurde hier stark propagiert.

dm: Bestnoten von den Kunden, werbestärkster Markt

Wie das in Zahlen aussieht, lässt sich auf W&V Data abrufen: Werbestärkster Drogeriemarkt im Zeitraum Januar mit Juli 2020 ist danach dm – der Sieger des Kundenmonitors. Bis dato eher sehr zurückhaltend mit Werbung hat dm in dem Zeitraum Januar mit Juli für rund 39,9 Mio. Euro brutto Werbeplätze querbeet in TV, Print, Online, Radio und OoH belegt sowie  Direct Mails verschickt. Rund die Hälfte des Budgets wurde auf TV gesetzt. Das entspricht einer Steigerung um über 2000 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Auch Müller und Rossmann als die Nummer zwei und drei unter den Drogeriemärkten, bezogen auf die Werbevolumina, haben sich gesteigert: Müller um gleich 78 Prozent, Rossmann um 13 Prozent.

Banken und Stromversorger müssen sich anstrengen

Im Kundenmonitor konnten sich ansonsten vor allem Musikstreamingdienste, Internetanbieter und Social-Media-Dienste deutlich verbessern. Der größte Sprung in der Kundenzufriedenheit gelang den Paketdiensten mit plus 15 Basispunkten. Der Zuspruch für Banken und Stromanbieter dagegen ist im aktuellen Kundenmonitor deutlich gesunken.

Wie die Drogeriemärkte im Detail in Sachen Werbung aufgestellt sind, können Sie hier in den interaktiven Dashboards von W&V Data abrufen.

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Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann die redaktionelle Begleitung von W&V Data, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Ihre Interessen: Menschen, Marken, Medien - analog wie digital.

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