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Followfish provoziert Shitstorm
Instagram-Influencer verspeist Baby-Delfin

Der Influencer Inscopenico hat zusammen mit der nachhaltigen Lebensmittelmarke Followfish einen Social-Media-Shitstorm initiiert, um auf fragwürdigen Lebensmittelkonsum hinzuweisen.

Text: W&V Redaktion

2. Oktober 2019

Der Influencer Inscopenico hat mit Followfish einen Social-Media-Shitstorm initiiert, um auf fragwürdigen Lebensmittelkonsum hinzuweisen.
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Eine Baby-Delfin-Attrappe aus dem 3D-Drucker hat in den letzten 48 Stunden die Emotionen hoch kochen lassen. Die vermeintliche Kochaktion des Instagram- und YouTube-Fitness-Influencers Inscopenico hat zu Tausenden von Hasskommentaren, Entfreundungen und Social-Media-Beiträgen geführt.

Um es noch einmal ganz klar zu sagen: Das Tier kam aus dem 3D-Drucker. Auf den Teller kam dagegen Thunfisch aus nachhaltigem Fischfang.

Aufgelöst wurde die krasse Aktion per Youtube-Video:

Die Shitstorm-Aktion ist Teil der Followfood-Kampagne "Was wir essen darf nicht die Welt kosten". Ziel der Aktion war es, auf ein Problem hinzuweisen, dem noch viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird: Der Überfischung der Ozeane und der Gefährdung von vielen Fischarten durch Beifang und illegalen Fischfang. 

"Der Shitstorm hat gezeigt, wie schnell wir wütend werden, wenn wir dabei zuschauen, wie ein seltener Delphin gegessen wird. Dabei trägt jeder von uns dazu bei, dass immer mehr Arten in den Ozeanen aussterben – wenn wir Fisch kaufen, der aus nicht nachhaltigen oder unbekannten Quellen kommt", erklärt Jürg Knoll, Gründer von Followfood. Die Forderung der nachhaltigen Fischmarke: Fisch muss weltweit zu 100 Prozent nachhaltig gefangen werden.

Followfish will nach eigenen Angaben mit dieser Aktion Menschen für das Thema sensibilisieren, die sich bisher keine Gedanken darüber machen. Das Konzept stammt von der Agentur Tank Tank.

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