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BMW
Intelligente Raumnutzung: Mini baut jetzt auch Häuser

Mit "Mini Living" will die Kleinstwagenmarke eine "echte Alternative auf dem Mietmarkt in Großstädten" anbieten. Das erste Haus wird jetzt in Schanghai gebaut. So sieht es aus.

Text: W&V Redaktion

21. November 2017

Das "Mini Living"-Gebäude entsteht im Jing'An-Distrikt der Industriemetropole Schanghai.
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Rund um den Globus zieht es die Menschen weg vom Land - rein in die Metropolen. Kein Wunder, dass es in den Städten immer enger wird. Die Einwohner dort müssen näher zusammenrücken. Für Stadtplaner auf der ganzen Welt eine große Herausforderung.

Das hat auch die BMW-Marke Mini erkannt. Die auf Kleinstwagen spezialisierte Automarke setzt auf Innovationen im urbanen Zusammenleben. In der 23-Millionen-Einwohner-Stadt Schanghai wird jetzt das weltweit erste "Mini Living"-Gebäude realisiert.

Dabei handelt es sich um das erste Co-Living-Projekt in China. Zusammen mit dem chinesischen Projektentwickler Nova Property Investment wird ein ungenutzter Industriekomplex im Jing'An-Distrikt der Megacity zu einer Art Büro- und Wohngemeinschaft umgebaut - bestehend aus Apartments, Arbeitsräumen sowie Kultur- und Freizeitangeboten.

Aus der ehemaligen Farbenfabrik soll ein urbaner Hotspot werden mit Platz zum Arbeiten, Networken und Wohnen. In dem Co-Living-Gebäude können die Bewohner je nach Bedarf Büroarbeitsplätze und Gemeinschaftsfahrzeuge für sich reservieren. Teile des "Mini Living"-Komplexes werden auch öffentlich zugänglich sein. Mit dem Umbau des Areals wird noch in diesem Jahr begonnen.

Es entstehen Wohnungen für Singles, Wohngemeinschaften und Familien, zur kurz-, mittel- oder langfristigen Miete. Das Wohnen auf wenigen Quadratmetern soll aber keineswegs Verzicht bedeuten: Alles, was in den Apartments keinen Platz findet, soll in angrenzenden Räumlichkeiten stattfinden beziehungsweise untergebracht werden.

So soll es im "Mini Living"-Gebäude in Schanghai aussehen.

"Mini ist seit jeher eine urbane Marke", sagt der für die Marke zuständige BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer. "Sie kennt den Puls der Stadt nicht nur, sie treibt ihn aktiv an. Ebenso kennen wir uns bei Mini mit intelligenter Raumnutzung aus."

Der Autobauer hat ein ehrgeiziges Ziel. "Mit 'Mini Living' möchten wir eine echte Alternative auf dem Mietmarkt in Großstädten schaffen. Wir bieten einen Ort, der sich den Bewohnern anpasst, flexibel ist und Raum zum Atmen lässt", sagt Esther Bahne, Leiterin Mini Brand Strategy und Business Innovation.

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