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Live-Serie
J&J macht Suche nach Impfstoff zum Straßenfeger

Ein Pharmakonzern macht eine Live-Serie darüber, wie ein Impfstoff entwickelt wird - und bei der ersten Folge schalten 180.000 Zuschauer ein? COVID-19 macht möglich, was vorher nie jemand für denkbar hielt.

Text: Anonymous User

17. April 2020

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Der Pharmakonzern Johnson & Johnson arbeitet in den USA unter Hochdruck an der Entwicklung eines Impfstoffes gegen COVID-19. Jetzt hat das Unternehmen daraus mit "The Road to a Vaccine" ein wöchentliches Live-Format gemacht, das einen Blick hinter die Kulissen erlaubt. CNN-Moderatorin Lisa Ling führt durch die Sendung, zeigt, wie Impfungen entwickelt werden und interviewt Wissenschaftler und Forscher, die im Kampf gegen die Corona-Pandemie an vorderster Front kämpfen.

Die erste Folge, die vergangenen Dienstag auf Sendung ging, wurde von 180.000 Menschen gesehen. Jede Folge endet mit Gästen, die Zuschauerfragen beantworten. In der ersten Sendung gingen 2.500 solcher Fragen ein.

Wie alle Marketing-Kampagnen in Zeiten von COVID-19 wurde "The Road to a Vaccine" in Hochgeschwindigkeit produziert. Zwischen den ersten Gesprächen über das Projekt und der ersten Folge lag weniger als ein Monat, meldet Adweek.com. Auch die weiteren Folgen werden mit wenig Vorlauf geplant, sondern sollen aktuelle Entwicklungen aufgreifen. Darüber hinaus soll das Feedback der Zuschauer, was ihnen gefällt und was nicht, in der weiteren Produktion berücksichtigt werden. 

Die neuen Episoden werden immer Dienstag Mittag ausgestrahlt und stehen anschließend zum Abruf zur Verfügung. Johnson und Johnson forscht zusammen mit dem US-Gesundheitsministerium seit Januar an einem Impfstoff. Spätestens im September sollen klinische Studien am Menschen starten. Verfügbare Impfstoffe werden frühestens Anfang 2021 erwartet.


Autor: W&V Redaktion

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