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W&V Data Werberanking
Jetzt schnell noch einen Staubsauger kaufen

Die gerade erst wirksame Mehrwertsteuersenkung heizt schon die Kauflaune an. Ganz oben auf der Wishlist stehen Elektrohaushaltsgeräte. Die Hersteller fahren die Spendings bereits bis zu 70 Prozent hoch.

Text: W&V Redaktion

2. Juli 2020

Vor allem Toaster, Staubsauger und andere Kleingeräte wollen die Deutschen jetzt kaufen und von der Mehrwertsteuersenkung profitieren.
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Der bis Ende des Jahres im Rahmen reduzierte Mehrwertsteuersatz zeigt bereits Wirkung. Laut einer Gfk-Umfrage wollen 29 Prozent der Verbraucher geplante Anschaffungen vorziehen. Jeder Zweite macht seine Entscheidung davon abhängig, ob er ein günstiges Angebot findet. Zudem befürchten rund 30 Prozent, in den nächsten 12 Monaten weniger Geld zur Verfügung zu haben, und kaufen daher lieber jetzt. Auffällig ist, dass eher die Jüngeren zu Anschaffungen bereit sind als Verbraucher ab 50 Jahren.

Nach Ansicht der Gfk-Forscher werden von der Kaufbereitschaft vor allem die Anbieter von Elektrokleingeräten profitieren. 36 Prozent der Verbraucher signalisieren den Kauf von Kaffeemaschinen, Toastern, Mixern, Staubsaugern oder Bügeleisen, sofern der Preis stimmt. Rund acht Prozent der Befragten planen auf jeden Fall einen Kauf eines oder mehrerer dieser Produkte.

Auch bei IT-Produkten wie Laptops und Tablets, Produkten für den Garten sowie Unterhaltungselektronik oder Heimwerkerprodukten stehen laut Gfk die Zeichen auf „Kaufen“.

Miele erhöht Werbedruck um fast 70 Prozent

Die Anbieter von Elektrohaushaltsgeräten haben sich unterdessen mit steigendem Werbedruck in Stellung gebracht. Im nachfolgenden W&V Data-Ranking sehen Sie, wie sich die Top Five der Werbungtreibenden in diesem Segment aufstellen und wie viel vom Budget auf den Lieblingswerbekanal TV entfällt. Basis ist das W&V Data Dashboard zu den Top-Werbungtreibenden.

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Während das Segment Elektrohaushaltsgeräte insgesamt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum knapp 18 Prozent im Minus ist, haben die Marktgrößen Dyson, BSH und Miele ihre Spendings erhöht, vor allem BSH und Miele fallen mit einer enormen Steigerung des Bruttowerbedrucks ins Auge, kommen aber nicht annähernd an das marktbeherrschende Volumen von Dyson heran.

Fazit von Petra Süptitz, GfK-Expertin im Bereich Consumer Insights: „In vielen Warengruppen kann es also durchaus erfolgreich sein, die Mehrwertsteuersenkung an den Kunden weiterzugeben. Dabei ist es wichtig, dass die Weitergabe transparent kommuniziert wird. Sonst erkennt der Verbraucher die Preissenkung nicht. Das Angebot sollte insgesamt attraktiv sein.“

Wie hoch der Werbedruck der anderen Player im Bereich Elektrohaushaltsgeräte ist und wie sich beispielsweise das Segment rund um Haushalt und Garten entwickelt, können Sie als Nutzer von W&V Data hier abrufen.

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Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann vor allem die Themenumfelder in der Printausgabe von W&V, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Zum Verlag W&V kam Christiane 2001, damals wahrscheinlich noch mit Klapphandy. Seitdem verfolgt sie vor allem, wie Medien und Mediennutzung die Gesellschaft verändern.

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