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Bier-Startup wirbt
Jünglingbier setzt auf Dachmarke

Bier-Startup Jünglingbier holt sich Unterstützung in der Kommunikation, um sich als regionale Marke für junge und jung gebliebene Menschen zu etablieren.

Text: W&V Redaktion

8. Januar 2019

Erlebnisse im Mittelpunkt: Kampagne konzentriert sich auf Menschen und Handlungen.
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Bier-Startups erfreuen sich an der regen Trinkbereitschaft der Gesellschaft. Viele spezielle Biere für viele spezielle Geschmäcker dürfen es dabei sein. Jünglingbier ist eine der jungen Marken mit Fokus auf Originalität. Mit neuem Look und neuer Kommunikation will das Unternehmen aus Taunusstein die Marke professionalisieren und in der Region bekannter machen.

Dafür hat sich das Startup Eva-Maria Volkmar und Alea Knissling ins Boot geholt. Die beiden Marketingfrauen sind auf den Aufbau von Marken spezialisiert und unterstützen seit vergangenen Sommer Jünglingbier bei der Unternehmensentwicklung.

Mit der neu entwickelten Kampagne #Komfortzonenexit wollen sie zusammen mit den Gründern Max Faust und Bastian Usinger die Menschen zurück in den "Leichtsinn der jungen Jahre holen". Ziel ist mehr Reichweite in der Region Wiesbaden-Mainz-Rheingau-Taunus. Eine Dachmarkenstrategie soll dabei die Marke Jünglingbier primär in den Vordergrund stellen. Die Submarken Jünglinde (Radler) und Federlinde (Federweißer) werden nur sekundär bespielt.

Zurück in den Leichtsinn der jungen Jahre

"Wir standen vor der großen Herausforderung, unserer Zielgruppe greifbar zu machen. Ganz offen gesagt ist es uns nicht ganz einfach gefallen", sagt Knissling. Vermutlich liege dies an dem sehr breit aufgestellten Biermarkt. Außerdem möchte man verhindern, dass sich potenzielle Biertrinker von der eigenen Marke aufgrund des Namens ausgeschlossen fühlen.

Jünglingbier sei nicht nur für "Jünglinge", sondern für alle Altersgruppen gemacht. "Wir möchten die Menschen aus ihrer Komfortzone rausholen und sie den Leichtsinn erleben lassen", so Max Faust.

Primäre Zielgruppe seien Männer und Frauen im Alter zwischen 18 und 38 Jahre, die einen außerordentlichen Erlebnisdrang haben, spontan sind und im Leben nichts verpassen wollen. Um diese Zielgruppe anzusprechen und die zentrale Botschaft zum Ausdruck zu bringen, brauche es die passende Bildsprache und die richtigen Texte, macht Eva-Maria Volkmar deutlich. Wichtig seien dabei neben dem Produkt die Erlebnisse rund um das Biertrinken. Das soll mit der neuen Kampagne in den Vordergrund gestellt werden. "Wir wollen Bier erlebbar machen", so die beiden Gründer und verweisen auf Brauereiführungen oder Biertastings, die auf der Webseite gebucht werden können.

Digitale Marketing-Aktivitäten im Mittelpunkt

Jünglingbier konzentriert sich vor allem auf die digitalen Kanäle und setzt vorrangig auf Social-Media-Marketing, hauptsächlich Facebook und Instagram, um die Kampagne zu verbreiten.

"Sicherlich werden wir mit Influencern zusammenarbeiten und Anzeigen schalten. Durch gezieltes Eventmarketing möchten wir unsere regionale Präsenz erhöhen", sagt Volkmar. Vereinzelte Printmaterialien sollen die Kampagne unterstützen sowie individual Marketing in Form von Mailings und PR-Maßnahmen. Auch sind verschiedene Aktionen geplant.

So lädt Jünglingbier etwa am 15. Februar zu einer Roadshow nach Taunusstein ein, um die Kampagne und das Vorhaben für 2019 vorzustellen. Dort wird es auch einen Vortrag mit Vodafone geben. Beide Unternehmen wollen an einer gemeinsamen Vision arbeiten. Freikarten können unter www.events.jünglingbier.de gewonnen werden.

Über Jünglingbier

Jünglingbier wurde im Sommer 2017 in Taunusstein gegründet. Im Mittelpunkt des Geschäftsmodells von Jünglingbier steht das Helle Landbier. Gemeinsam mit ihrer Partnerbrauerei Rittmeyer aus Hallerndorf wird das Jünglingbier produziert und abgefüllt.

Angefangen haben die beiden Gründer nur mit diesem einen Produkt in der 0,33-Liter-Dose. Neben dem Hellen Landbier sind inzwischen ein Radler (Jünglinde) und ein  Federweißer (Federlinde) im Produktportfolio vertreten.

Ganz aktuell hat die 0,33-Liter-Bierflasche die Produkt-Familie erweitert.

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