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Pitchfinale
Jung von Matt und GGH buhlen um Postbank

Den Wettbewerb um den Etat der Postbank machen zwei Teilnehmer unter sich aus. W&V-Informationen zufolge sind das die Hamburger Agenturen Jung von Matt und GGH Mullen Lowe.

Text: W&V Redaktion

2. September 2020

Die Zentrale der Postbank in Bonn.
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Allzuviel sagen will die Postbank zum Thema nicht. Sie pitcht in den letzten Zügen um den Kommunikationsetat. Ein Sprecher bestätigt immerhin, dass das Unternehmen die "Finalisten-Routen noch in der Marktforschung überprüfen" lässt. Die Ergebnisse mit anschließender "Siegerehrung" dürfe man dann für Ende September, Anfang Oktober erwarten.

Welche Agenturen in der Endrunde liegen, verrät die Postbank nicht. W&V-Informationen zufolge sind das Jung von Matt und GGH Mullen Lowe. Beide Agenturen schweigen und verweisen auf den Kunden. Etathalter BBDO hat an dem Wettbewerb bekanntlich nicht teilgenommen. Insgesamt hatten es vier Agenturen in den Pitch der Postbank geschafft, darunter angeblich noch Philipp und Keuntje (Fischer-Appelt), die den Etat des Mutterkonzerns Deutsche Bank betreuen.

Zäsur nach 20 Jahren

BBDO hat 20 Jahre lang für den Kunden gearbeitet. Schätzungen zufolge fällt bei der Agentur damit ein siebenstelliges Umsatzvolumen weg. BBDOs Marketingchef Sebastian Schlosser hatte sich zuletzt aber zuversichtlich gezeigt, den Verlust durch schon zuvor gewonnene Neukunden ausgleichen zu können. Tatsächlich hat die Agentur in der zweiten Jahreshälfte 2019 Kunden wie Mercedes Benz (Corporate Design), What's App und Porsche Digital überzeugt.


Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine.

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