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Olympia-Bewerbung
Kältestes finnisches Dorf will Sommerspiele 2032

Das 3500-Seelen-Dorf Salla liegt hoch im Norden in Lappland. An der Grenze zu Russland. Ausgerechnet diese Gemeinde bewirbt sich jetzt mit einem Bewerbungsvideo um die Olympischen Sommerspiele 2032.

Text: W&V Redaktion

5. Februar 2021

Ausschnitt aus dem Olympia-Bewerbungsvideo des Dorfes Salla im finnischen Teil Lapplands.
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Der Bürgermeister und die Einwohner:innen von Salla sind zuversichtlich, bis 2032 die Voraussetzungen für die Olympischen Sommerspiele in dem Landstrich zu erfüllen: Jedenfalls, wenn es mit dem Klimawandel im bisherigen Tempo weitergeht.

Und damit ist auch schon klar, dass die Sache mit der Olympia-Bewerbung und den Bauplänen für das riesige Stadion nicht ganz ernst gemeint ist. Aber mit dem eigentlichen Anliegen ihrer Kampagne ist es den Finnen sehr ernst.

"Je näher man an die Pole kommt, desto intensiver spürt man die Auswirkungen und Konsequenzen der globalen Erwärmung", sagte Bürgermeister Erkki Parkkinen der Bild-Zeitung. "Unsere Existenz ist schwieriger geworden. Das Wetter lässt sich nicht mehr gut voraussagen, der Winter kommt später und, anstatt dass wir Schnee haben, kommt mehr und mehr Regen, der dann zu Eis wird." Mit der Folge, dass die Rentiere kaum noch Futter finden.

Das ist das Bewerbungsvideo des finnischen Dorfs für die Olympischen Sommerspiele 2032:

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Autor: Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.

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