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Lebensmittel Zeitung
Konflikt zwischen Lidl und Haribo spitzt sich zu

Haribo-Produkte sind in den Lidl-Regalen fast nicht mehr zu finden, stellt die Lebensmittel Zeitung fest. Der Grund: Die beiden Parteien streiten sich offensichtlich seit Wochen um Preiserhöhungen. 

Text: W&V Redaktion

21. August 2020

Haribo erhöht die Preise.
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Der Lebensmittelhändler Lidl und der Süßwarenhersteller Haribo liegen seit einiger Zeit im Streit. Es geht um eine Preiserhöhung von Seiten Haribos - von der Presse gern "Gummibärchen-Krise" genannt. Die Lebensmittel Zeitung berichtet nun, dass beim Discounter Lidl fast keine Ware der Bonner mehr verfügbar ist. Stattdessen gibt es beispielsweise Produkte der Eigenmarke Sugarland oder Süßes vom Konkurrenten Katjes. Laut dem Bericht sei die Handelsbeziehung zwischen Lidl und Haribo seit Anfang Juli unterbrochen.

Aufgrund der Preiserhöhung seitens Haribo haben Lidl und Aldi den Preis der 360-Gramm-Packung Haribo-Fruchtgummi auf 1,29 Euro (statt zuvor 1,19 Euro) erhöht. Abzüglich der Reduzierung nach der gesenkten Mehrwertsteuer. 

Haribo bestätigt "harte Preisverhandlungen" mit dem Einzelhandel, äußert sich aber nicht konkret zu einem einzelnen Unternehmen. Das Argument der Rheinländer: Die Beschaffungskosten der Rohstoffe für die Fruchtgummi-Produktion seien nach oben geklettert.  

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Autor: Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.

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