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W&V Data-Werberanking
Langweiler-Banken vergraulen Mittelstand

Kreditvergabe muss schnell gehen. Doch gerade das vermissen vor allem Mittelständler bei ihrer Hausbank. Das Potenzial, die Bank zu wechseln ist hoch – und der Konkurrenzkampf tobt, wie W&V Data zeigt.

Text: W&V Redaktion

4. Juni 2020

Gerade Mittelständler sind mit ihren Hausbanken oftmals unzufrieden und entsprechend bereit zu wechseln. Die Kreditanbieter werben mit Hochdruck, wie W&V Data zeigt.
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Gerade bei Firmenkrediten kommt es auf jeden Tag an, die dringend benötigen Finanzmittel bereitgestellt zu bekommen. Doch nicht selten dauern langwierige Prüfprozesse so lange, bis es zu spät ist. Das zeigt sich vor allem in der Coronakrise, aber schon sahen sich gerade Mittelständler genau dadurch in die Enge getrieben – und das, obwohl sie nicht irgendwo angefragt hatten, sondern bei ihrer Hausbank.

Zu dem Ergebnis kommt der „Finanzierungsmonitor 2020“ von Creditshelf, den der Mittelstandsfinanzierer zusammen mit der TU Darmstadt erstellt hat.

Schon vor der Pandemie sei „nur knapp jedes dritte für den ‚Finanzierungsmonitor‘ befragte Unternehmen mit der Performance seiner Hausbank in Sachen Schnelligkeit bei der Kreditzusage ohne Einschränkungen zufrieden gewesen“, heißt es in der Studie.

Kein Wunder, dass sich das auf die Beziehung zur Hausbank auswirkt. An die 60 Prozent der für den „Finanzierungsmonitor“ Befragten erwägen einen Wechsel der Bank bzw. haben das bereits getan.

„Die Verbindungen zwischen Hausbank und Unternehmen sind lockerer geworden. Der direkte Draht zum guten Bankberater galt früher als alternativlos, heute bieten Fintechs maßgeschneiderte Lösungen an und übertreffen die Banken häufig nicht nur beim Faktor Geschwindigkeit“, erklärt Professor Dirk Schiereck, Leiter des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung an der TU Darmstadt, der den „Finanzierungsmonitor“ seit seiner ersten Auflage im Jahre 2016 wissenschaftlich begleitet.

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Die hohe Unzufriedenheit im Mittelstand und die große Wechselbereitschaft sind gefundenes Fressen für die Konkurrenz. Ohnehin bringen sich die Finanzanbieter gerade in der Coronakrise mit enormem Werbedruck in Stellung, wie W&V Data in seinem Dashboard zu den Top-Spendern zeigt.

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Das gilt im B2B- wie im B2C-Bereich. Im obenstehenden W&V Data-Ranking zeigen wir Ihnen beispielhaft, mit welchem Werbevolumen um die Gunst der Kunden im Geschäfts- wie im Privatbereich gebuhlt wird. Die komplette Übersicht finden Sie hier im interaktiven W&V Data Dashboard, das Ihnen die Top-Spender im Mediamix anzeigt. Ergänzend dazu können Sie sich die Budgetschwankungen der Spendings abrufen im W&V Data-Dashboard zum Vorjahresvergleich.


Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann vor allem die Themenumfelder in der Printausgabe von W&V, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Zum Verlag W&V kam Christiane 2001, damals wahrscheinlich noch mit Klapphandy. Seitdem verfolgt sie vor allem, wie Medien und Mediennutzung die Gesellschaft verändern.

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