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Too Good To Go
Lebensmittellabel "Oft länger gut" kommt in die Regale

Das Lebensmittelkennzeichen "Oft länger gut" kommt nun auf den ersten Produkten in die Geschäfte. Too Good To Go und 50 teilnehmende Hersteller wollen damit noch mehr Essen vor der Tonne retten. 

Text: W&V Redaktion

3. März 2020

Viele Produkte können auch nach dem Ablaufdatum noch problemlos gegessen werden. Sie will Too Good To Go mit dem neuen Label retten.
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Das Start-up Too Good To Go hat sich der Mission Lebensmittelrettung verschrieben. Jetzt erreicht es in Deutschland einen neuen Meilenstein. Das bereits angekündigte Lebensmittellabel "Oft länger gut" kommt auf den ersten Produkten in die Läden. 

Der Hinweis auf den Verpackungen soll Verbraucher dazu animieren, wieder mehr auf ihre Sinne anstatt nur das Mindesthaltbarkeitsdatum zu vertrauen. Schließlich sind die meisten Lebensmittel auch nach dem Ablaufdatum noch mehr oder weniger lang haltbar.

Frosta, Rossmann und MyMuesli

Der Hinweis ist zum Beispiel auf allen eingeschweißten Maultaschen von Bürger, allen Tiefkühlprodukten von Frosta, alternativer Pasta von Edamama, Dosentomaten von Bio Company, den MHD-Produkten des Hofladens Sauerland, vielen Produkte von Rossmann, den Müslis von MyMuesli, Tees von TeeGschwendner und mehr aufgedruckt. Außerdem beteiligen sich Alnatura, Lidl und Penny an der “Oft länger gut”-Kampagne.

Zum Start der Kampagne im November 2019 hatten sich 27 Lebensmittelproduzenten der Mission angeschlossen. Inzwischen sind es Stand heute 50 Hersteller, die ihre Produkte mit dem Zusatzhinweis versehen wollen. 

So sieht der Hinweis auf einigen der Produkte aus.

Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung

“Lebensmittelhersteller nehmen eine wichtige gesellschaftliche Rolle ein, wenn es um die Gestaltung der Wahrnehmung der Verbraucherinnen und Verbraucher geht", sagt Laure Berment, Geschäftsführerin von Too Good To Go Deutschland. "Wir freuen uns, dass wir im Rahmen der Kampagne alle gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Wahrnehmung von Haltbarkeit nachhaltig zu ändern. Und so noch mehr Lebensmittel vor der Tonne retten.”

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Auf dem Kongress Create Purpose by W&V wird Laure Berment über den Kampf von Too Good To Go gegen Lebensmittelverschwendung sprechen. Hier geht es zu mehr Infos und dem Ticketshop. Das Hauptgeschäft des Unternehmens besteht aus einer App, über die gastronomische Betriebe wie Bäckereien, Restaurants, Cafés, Hotels und Supermärkte ihr überproduziertes Essen zu einem vergünstigten Preis für Selbstabholer anbieten. Das Unternehmen ist in 13 Ländern tätig.

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Autor: Verena Gründel

ist seit 2017 bei W&V, zuerst als Redakteurin im Marketingressort, jetzt als Mitglied der Chefredaktion. Sie schreibt am liebsten über Food-, Fitness-, Kosmetik- und Digitalthemen - und über spannende Marken- und Transformationsgeschichten. Wenn daneben noch Zeit bleibt, kocht und textet sie für ihren Foodblog und treibt viel Sport. Wenn sie länger frei hat, reist sie mit dem Auto durch die Welt, am liebsten durch Lateinamerika.

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