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W&V Data: Top-Kreationen
Lidl & Co. erhöhen ihren Werbedruck

Der Lebensmittelhandel intensiviert in der Coronakrise seine Werbespendings. Welche Budgets dahinter stehen, zeigt das aktuelle Ranking der Top 30 Kreationen, das ab sofort auf W&V Data abrufbar ist.

Text: W&V Redaktion

6. April 2020

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Schon von Beginn an hat sich die Coronakrise auf die Verteilung der Werbebudgets ausgewirkt. Das zeigt das W&V Data-Ranking der 30 teuersten Werbekreationen für die Woche vom 23. bis 29. März. Das Ranking basiert auf der Auswertung unseres Partners Nielsen.

Gleich drei Lebensmittelhändler finden sich in der Auswertung im W&V Data-Ranking unter den Top Ten. Die Anbieter im „systemrelevanten“ Segment dominieren damit klar die Liste der werbestärksten Motive. Die Bruttospendings von den in den Top Ten platzierten Marken Lidl, Penny und Edeka (s. Tabelle unten) summieren sich in der analysierten Woche auf rund 7,2 Millionen Euro und machen damit rund 30 Prozent des Volumens der ersten zehn Motive (23,4 Millionen Euro) aus. Innerhalb der Top 30 Motive kommen noch Aldi sowie zwei weitere Motiv von Lidl hinzu. Zum Vergleich: In der Vorwoche fand sich mit Lidl nur ein einziger Lebensmittelhändler in den Top 30.

Was noch auffällt: Unter den Top Ten der werbestärksten Motive nimmt die Hälfte explizit Bezug auf die Coronakrise, vor allem in Form eines Dankeschöns. Außer Lidl, Penny und Edeka tun dies noch Toyota und Vodafone, sei es in einer komplett dafür ausgerichteten Kreation oder mit einem nachträglich integrierten Textband.

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Welche Motive es sonst ins Ranking der Top 30 für die Woche vom 23. bis 29. März 2020 geschafft haben und welches Bruttovolumen jeweils dahintersteckt, das können Sie ab sofort in unserem Datenportal W&V Data erfahren. Dort können Sie sich auch sämtliche Kreationen der Top 30 anschauen; für die analysierte Woche handelt es sich bei den Top 30 bis auf die Zeitungsanzeige von Lidl um TV-Kreationen.

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Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann vor allem die Themenumfelder in der Printausgabe von W&V, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Zum Verlag W&V kam Christiane 2001, damals wahrscheinlich noch mit Klapphandy. Seitdem verfolgt sie vor allem, wie Medien und Mediennutzung die Gesellschaft verändern.

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