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Kampagne zum Jahresstart
Lidl pfeift auf die guten Vorsätze

Man muss zum Jahresbeginn nicht verzichten, verkündet der Discounter. Und lässt Malle-Schlagerstar Peter Wackel singen: "Januar ist nur einmal im Jahr".

Text: W&V Redaktion

2. Januar 2020

Gesunde Karotte oder üppiges Sandwich? Geht alles, findet Lidl.
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Mit dem Start ins neue Jahr beginnt für viele Menschen auch die Zeit der guten Vorsätze: mehr Sport, gesünder Essen, endlich sparsamer leben und so weiter. Man kann es aber auch sein lassen, findet Lidl: Zum Jahresbeginn nimmt der Discounter die guten Vorsätze in seiner neuen Kampagne "Alles geht, nix teuer" auf die Schippe.

Die TV-Spots zeigen verschiedene Protagonisten, die ununterbrochen von ihren Mitmenschen mit Neujahrsvorsätzen konfrontiert werden. Sie wehren sich mit einem deutlichen Statement gegen diese Vorsätze, die gesellschaftlich erwartet und ihnen von Dritten aufgedrückt werden: "Ich muss gar nichts - außer zu Lidl!"

Weg mit dem Zeigefinger

"Statt mahnend den Zeigefinger zu heben, wollen wir unseren Kunden sagen: Ihr habt die Wahl, wie ihr ins neue Jahr starten möchtet. Aber eines ist sicher, auf Lidl könnt ihr immer zählen", so Jürgen Achenbach, Geschäftsführer Marketing bei Lidl Deutschland.

Diese Botschaft überbringt auch der begleitende Auftritt in den sozialen Netzwerken: Dafür hat Lidl den Mallorca-Partyschlagerstar Peter Wackel engagiert, der seinen Hit "Malle ist nur einmal im Jahr" (siehe Video) abwandelt. In dem Clip, der ab 7. Januar läuft, heißt es dann natürlich "Januar ist nur einmal im Jahr". Und den sollte man genießen. Ole, ole. Und schalala.

Ergänzt wird Kampagne von einem zielgruppenspezifischen Mix auf allen Kanälen: in Influencer-Kooperationen, online, im TV sowie Out-of-Home. Dabei weisen die abgewandelten Kampagnen-Slogans direkt darauf hin, welche Produktgruppen beworben werden, beispielsweise "Alles Marke, nix teuer" oder "Alles Frische, nix teuer".

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Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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