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Pilotprojekt KoMoDo
Lieferung per Bike: Hermes testet Lastenrad

Kann ein Cargobike beim Zustellen von Paketen einen Hermes-Transporter ersetzen? Das testet die Otto-Tochter derzeit in Berlin. 

Text: W&V Redaktion

4. Juli 2018

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Wer im Prenzlauer Berg wohnt, dem werden Pakete von Hermes ab sofort testweise per Fahrrad zugestellt. Das spezielle Cargobike – ein Lastenrad mit mehreren Achsen – soll ein Jahr lang durchs Berliner Szeneviertel rollen.

Mit dem Pilotprojekt KoMoDo will der Otto-Logistiker herausfinden, "ob ein Cargobike einen Transporter ersetzen kann und sich als Alternative im Zustellalltag bewährt", wie es auf der Unternehmensseite heißt.

Verschiedene Gründe fürs Austesten führt Hermes an. Die Flächen im urbanen Raum seien begrenzt, die Herausforderungen des städtischen Verkehrs vielfältig. Gleichzeitig wachse mit dem E-Commerce der Bedarf an Logistik in eng besiedelten Räumen stetig, so das Unternehmen.

Hinzu kommt die Motivation des Transportunternehmens; Hermes habe es sich zum Ziel gesetzt, "bis 2025 in 80 deutschen Großstädten emissionsfrei zuzustellen". Dafür seien verschiedene Konzepte und Bausteine nötig, die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit miteinander kombinieren.

Hermes sagt über die Cargobike-Premiere:

 So ordnet der Branchenverband KoMoDo den Test ein:

Und Hermes hat Zusteller Martin einen Tag begleitet :

Branchenprimus DHL testet seit einigen Monaten Radkuriere in Stuttgart. Dort hieß es bereits im Februar, der Probelauf mit vierrädrigen Cubicycles verlaufe erfolgreich.

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