Anzeige

Marken-Rebranding
LIT gestaltet die Marke Solarisbank neu

Die Berliner Agentur LIT konnte sich im Pitch durchsetzen und verantwortet den neuen Markenauftritt des Fintech-Dienstleisters Solarisbank. Das Erscheinungsbild setzt jetzt auf Nähe und Einfachheit.

Text: W&V Redaktion

7. Juli 2020

Aufgeräumtes Erscheinungsbild: Solarisbank auf dem Sprung zur internationalen Tech-Brand.
Anzeige

Das Tech-Unternehmen Solarisbank gibt sich ein neues Gesicht. Der Markenauftritt und das Logo, das sich am Symbol der Sonne orientiert, passten nicht mehr zum Selbstverständnis des Finanzdienstleisters, der sich als Partner auf Augenhöhe für die Unternehmenskunden versteht. LIT, Berlin, setzte sich im Pitch um das Rebranding durch. Ziel war, das Wachstum und die Reife der Organisation sowie das komplexe Geschäftsmodell in eine leicht verständliche und ansprechende Geschichte zu übersetzen, die an allen Touchpoints der Marke einheitlich erzählt werden kann.

Die Herausforderung bestand darin, einen Auftritt zu entwickeln, der die Balance zwischen der Seriosität einer B2B-Zielgruppe und der Anziehungskraft einer B2C-Tech-Brand hält. Start-up-Agilität und Dynamik sollten beibehalten werden, gleichzeitig sollte das Rebranding den Einzug der Firma in eine neue, erwachsenere Phase sichtbar machen.

Das neue Logo steht im Zentrum

Im Zentrum der Marke steht das neue Logo, das die ursprüngliche Form aufgreift, aber vereinfacht und damit das Ziel der Solarisbank widerspiegelt, die Komplexität des Bankgeschäfts zu reduzieren. Analog dazu wurde das gesamte Look-and-feel entschlackt: Die visuelle Sprache ist aufgehellt, eine wärmere Farbpalette soll der Marke eine menschlichere und zugänglichere Note verleihen. Das Solarisbank-Orange erinnert an die Ursprünge und steht für den selbstbewussten und optimistischen Charakter. Das neue Erscheinungsbild ist ab 7. Juli 2020 zu sehen; Kampagnen sind aktuell nicht geplant.

"Die Solarisbank hat sich seit ihrer Gründung 2016 weiterentwickelt, LIT haben das verstanden und die Markentransformation perfekt umgesetzt", sagt Jörg Diewald, Chief Commercial Officer der Solarisbank. "Gerade B2B-Marken haben das Potenzial, zu attraktiven und spannenden Brands zu werden. Dafür müssen sie ihre oft komplexen Leistungen nicht nur für ihre direkten Zielgruppen auf eine smarte Art und Weise übersetzen, sondern auch ihre Relevanz bis zum Endkunden beweisen. Das ist mit dem neuen Markenauftritt der Solarisbank gelungen", ist Christopher Leidinger, Co-Founder LIT, überzeugt.

LIT wurde 2019 von Livius Dietzel, Tom Hossfeld und Christopher Leidinger gegründet und ist auf die Entwicklung von Marken spezialisiert. Zu den Kunden gehören neben der Solarisbank unter anderem AirBnB, Deutsche Bahn, die Gehirntraining-App Geist sowie das Eierlikör-Start-up Rübbelberg.

Die Solarisbank versteht sich als Banking-as-a-Service-Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, eigene Finanzprodukte anzubieten. Partner der Solarisbank können über die Schnittstelle der Plattform nicht nur Produkte im Bereich Payments, Kreditgeschäft sowie Digital Banking beziehen, sondern auch auf Services integrierter Drittanbieter zugreifen. Das in Berlin ansässige Unternehmen wurde 2016 gegründet. Insgesamt haben Investoren wie BBVA, Visa, Lakestar, ABN Amros, Arvato, SBI Group, Holtzbrink Ventures und Finleap über 160 Millionen Euro in das Unternehmen investiert. Aktuell macht die Bank mit einer Finanzierungsrunde von 60 Millionen Euro Schlagzeilen, wie das Handelsblatt berichtet, und dürfte obendrein kräftig vom Wirecard-Skandal profitieren.

LIT wurde 2019 von Christopher Leidinger, Tom Hossfeld und Livius Dietzel gegründet.

Anzeige