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Edelman-Umfrage
Marken sollen in der Krise Antworten liefern

Laut Edelman Trust Barometer trauen viele Menschen in der Corona-Krise Markenunternehmen mehr zu als den Regierungen. Ein Großteil fordert von ihnen die Zusammenarbeit mit Behörden und Hilfsorganisationen.

Text: W&V Redaktion

2. April 2020

Mehr als vier von fünf Deutschen sehen Marken in der Rolle des Problemlösers.
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Nach Aussage der Kommunikationsagentur Edelman glauben gegenwärtig 41 Prozent der Befragten in Deutschland und weltweit 55 Prozent, "dass Marken und Unternehmen schneller und effektiver auf die Pandemie reagieren als die Regierung". Ein Großteil der Menschen fordert demnach die Zusammenarbeit von Markenunternehmen mit der Regierung und Hilfsorganisationen, um die Krise zu bewältigen.

"Rein wirtschaftliche Interessen sind derzeit zweitrangig"

"Die Menschen fordern nicht nur von der Regierung Antworten auf das Virus, sondern auch von Unternehmen mit ihren Marken. Der Schlüssel liegt in der Zusammenarbeit", sagt Britta Heer von Edelman Deutschland. "Marken müssen den Menschen und seine Bedürfnisse jetzt an erste Stelle setzen, rein wirtschaftliche Interessen sind derzeit zweitrangig."

Hierzulande erwarteten 82 Prozent der Verbraucher, dass Markenunternehmen in der Corona-Krise als moralischer Kompass für die Gesellschaft agieren - etwa bei den Quarantäne-Vorschriften oder Abstandsregeln im Umgang miteinander. Mehr als vier von fünf Deutschen sehen den Angaben zufolge Marken in der Rolle des Problemlösers. Diese Unternehmen sollten Lösungen schaffen, um die Menschen aktuell in verschiedensten Lebensbereichen zu unterstützen. 88 Prozent der Deutschen fordern der Studie zufolge, dass die Unternehmen ihre Produktion umstellen auf Waren, "die zur Lösung der Herausforderungen durch Corona beitragen".

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