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WFA-Umfrage
Marken wollen stärker in Influencer Marketing investieren

Die meisten großen, multinationaler Konzerne wollen in den nächsten zwölf Monaten das Budget für Influencer erhöhen.

Text: W&V Redaktion

23. Juli 2018

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Trotz der anhaltenden Kontroverse über die Transparenz und Effektivität beim Influencer Marketing will die Mehrheit (65 Prozent) weltweit agierender Unternehmen die Spendings in diesem Bereich in den nächsten zwölf Monaten erhöhen. Dies geht aus einer Umfrage der World Federation of Advertisers (WFA) unter 34 großen Werbungtreibenden mit einem Gesamt-Spendingvolumen von 59 Milliarden Dollar hervor.

Weitere Ergebnisse: 71 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass es "absolut essenziell" oder "sehr wichtig" sei, dass die werbliche Beziehung ihrer Marken mit den Influencern offengelegt werde. Nur vier Prozent sind der Meinung, dass dies überhaupt nicht wichtig sei. Immerhin acht Prozent erklärten allerdings, dass die Influencer, mit denen sie zusammenarbeiten, die Beziehung nicht offenlegen würden, weitere acht Prozent, dass das werbliche Verhältnis von den Influencern "sehr oft" nicht kenntlich gemacht würde.

In der Umfrage gaben zudem 64 Prozent der Unternehmen an, dass sie mit externen Partneragenturen zusammenarbeiten, um für ihre Marken die relevanten Influencer zu finden. 63 Prozent nutzen die Partner darüber hinaus, um die Beziehung mit den Influencern dauerhaft zu managen.

Hintergrund der Umfrage ist das Vorhaben der WFA, gemeinsam mit den Mitgliedsunternehmen einen Best-Practice-Leitfaden für den Umgang mit Influencern zu entwickeln.

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