Anzeige

Fußball-Bundesliga
Markenstärke: FC Bayern München fliegt aus den Top 10

Da reibt man sich verwundert die Augen: In der "Fußballstudie 2018" der TU Braunschweig landet der deutsche Rekordmeister FC Bayern München bei der Markenstärke lediglich auf Platz elf.

Text: W&V Redaktion

1. September 2018

BVB-Spieler im Jahr 2015 während einer Promotion-Tour durch Asien.
Anzeige

Zum siebten Mal hat das Team um Professor David Woisetschläger von der TU Braunschweig in einer repräsentativen Studie die Markenstärke der 36 Fußball-Bundesligisten erhoben. Im vergangenen Jahr schaffte es der deutsche Serienmeister FC Bayern München bei der Untersuchung immerhin auf Platz acht. In diesem Jahr aber ist er sogar auf Platz elf abgerutscht.

Angeführt wird das Markenranking von Borussia Dortmund, gefolgt vom SC Freiburg und Borussia Mönchengladbach. Auf den Plätzen vier und fünf folgen mit dem FC St. Pauli und dem 1. FC Köln zwei Zweitligisten. Auch 1899 Hoffenheim und der FC Augsburg schaffen es in die Top Ten und liegen im Ranking damit vor dem Branchenkrösus FC Bayern.

Die Wissenschaftler der TU Braunschweig leiten ihren Markenindex ab aus einer Kombination aus Vereinsbekanntheit und Markenassoziationen. Und genau da liegt der Hund begraben. Zwar liegt der FC Bayern bei der Bekanntheit auf den vorderen Plätzen, und bei der Frage nach der Qualität der Mannschaft sogar auf Platz eins, in Sachen Sympathie jedoch bildet er das Schlusslicht unter allen 36 Bundesligisten.

Das sind die Top Ten (Markenindex in Klammern):

1.  Borussia Dortmund (57,56)
2.  SC Freiburg (56,03)
3.  Bor. Mönchengladbach (54,77)
4.  FC St. Pauli (53,18)
5.  1. FC Köln (50,65)
6.  Eintracht Frankfurt (49,88)
7.  1899 Hoffenheim/FC Augsburg (49,86)
8.  1. FC Nürnberg (48,38)
9.  Bayer 04 Leverkusen (47,55)
10. SV Werder Bremen (47,36)

11. FC Bayern München (46,02)

Für die "Fußballstudie 2018" wurden zwischen 24. Juli und 3. August 4.456 Personen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren online befragt.

Anzeige