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Kantar Millward Brown
Marketing-Entscheider ohne Durchblick bei Cross-Channel

78 Prozent der Marketing-Entscheider haben nach eigenem Bekunden Schwierigkeiten, die Performance einer Marke bei Cross-Channel-Kampagnen zu messen.

Text: W&V Redaktion

18. Oktober 2018

"Getting Media Right": Kantar Millward Brown bringt die Studie jährlich heraus.
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Zu diesem Ergebnis kommt das zu WPP gehörende Marktforschungsunternehmen Kantar Millward Brown in seiner Studie "Getting Media Right". Für die Studie wurden 468 Marketing-Entscheider weltweit befragt. 45 Prozent der Entscheider halten der Untersuchung zufolge den eigenen Media-Mix für nicht optimal.

Laut der Studie haben die Marketing-Entscheider enorme Probleme damit, verfügbare Datenquellen sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Schlimmer noch: Gerade mal sieben Prozent geben an, überhaupt Zugang zu allen relevanten Datenquellen zu haben. Weniger als die Hälfte sind sich sicher, dass sie ausreichend in der Lage sind, Erkenntnisse aus den zur Verfügung stehenden Daten zu gewinnen. Selbst innerhalb von Kreativ- und Mediaagenturen sind weniger als 20 Prozent in dieser Frage sehr zuversichtlich.

40 Prozent der Befragten messen den ROI anhand kurzfristiger Absatzsteigerungen: 85 Prozent jedoch würden sich zusätzlich gern langfristige Ziele für die Erfolgsmessung wünschen.

"Das mangelnde Verständnis für das kanalübergreifende Verhalten moderner Konsumenten trübt gelegentlich den Blick für den optimalen Media-Mix", resumiert Bernd Büchner, Geschäftsführer von Kantar Millward Brown in Deutschland, Österreich und der Schweiz, das Ergebnis der Untersuchung.

Die Studie "Getting Media Right" kann man hier herunterladen.

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